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Tourists are disappointed Sodom and Gomorrah
False advertisments Bad international reputation
Big slums next to 5* hotel Friend or enemy?
Moral decay Racism towards foreigners
Wrong marketing slogan Justice delayed is justice denied
Bahamians do it in return Bahamian justice stinks
Bahamian dishonesty Investment warning
Chaos in the legal system Code of ethics?
Whorehouse of rule of law Modern white slaves
Poor legal service Call for public inquiry
Fraternity and corruption Links
Ombudsman necessary Contact
 
Skandale, über die auf den Bahamas keiner sprechen will
Was Sie zunächst wissen sollten

Ist es richtig, dass man als Urlauber in keinem anderen Land der Welt dem Paradies näher ist als auf den Inseln der Bahamas? Und sind die Bahamas nicht gerade auch  für ausländische Investoren so interessant, weil hier Einkommensteuerfreiheit und Gesetzgebung das ideale Klima für verschiedenste Anlagemöglichkeiten bieten? Wird die Regierung der Bahamas bei der eigenen Bevölkerung geachtet, weil sie weise die Interessen aller Bürger vertritt?

Nur wenn Sie alle drei Fragen mit Nein beantworten, dann liegen Sie richtig, denn die Bahamas zählen in der Tat zu den Ländern, über die die meisten Unwahrheiten veröffentlicht werden. Richtig ist vielmehr, dass – wie öffentliche Untersuchungen ergeben haben – eine große Anzahl insbesondere von Nassau-Urlaubern doch ziemlich enttäuscht sind und einen nochmaligen Besuch ausschließen. In einer schwierigen Situation befinden sich allerdings auch Investoren, die ihre finanziellen Mittel langfristig – beispielsweise in Immobilien – gebunden haben. Es ist bekannt, dass sich viele ausländische Investoren von Engagements trennen würden, wenn dies wenigstens ohne Verlust möglich wäre.

 
 
Das Bild vom angeblich freundlichen Bahamesen ist ebenso falsch beschrieben. So berichtet der Erzbischof Drexel Gomez davon, dass der Bahamese schlechthin frustriert und unglücklich mit seinem Leben ist. Eigentlich ist es kein Wunder, dass das gleiche religiöse Oberhaupt zahlreiche negative Eigenschaften seiner Mitbewohner anprangert. Es sind der beachtliche Hang zum Diebstahl in Geschäften, Büros, Hotels, die weit verbreitete Kriminalität und Korruption sowie der beachtliche Handel mit Drogen oder beispielsweise das Morden von Landsleuten und auch Ausländern.
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Trickreiche Strategien der Regierung

Natürlich sind die Inseln der Bahamas mit rund 300 000 Einwohnern auf der Weltkarte eher unbedeutend, aber aufgrund der nahen Lage zur nur 50 Meilen entfernten amerikanischen Küste und der zugegebenermaßen fragwürdigen Steuerpolitik kann diesem Land keineswegs eine gewisse Bedeutung abgesprochen werden. Seitens der Regierung der Bahamas werden viele Anstrengungen unternommen, die bei Ausländern den Eindruck erwecken sollen, die Bahamas seien ein lohnendes Ziel. Und die Werbeaktivitäten – so jedenfalls berichtet es der Touristminister Obie Wilchcombe – werden pro Erstbesucher immer teurer. Es gehört zu einer trickreichen Strategie der Regierung, in Hochglanzprospekten, in gewissermaßen gekauften Zeitungsbeilagen, wie zum Beispiel in der Washington Times, oder in eigenen aufwendigen Investmentkatalogen, die Bahamas so darzustellen, wie es dem Inselstaat gerade beliebt.

 

 

So ist auch ein vermeintliches Bordmagazin der Air Canada nichts anderes eine vom Tourismusministerium der Bahamas herausgegebene Selbstdarstellung – auch mit dem Ziel, den Flugbetrieb aus entfernt gelegenen Ländern zu unterstützen. So erscheint auch die lapidare Aussage, das Pro-Kopf-Einkommen der Bahamas sei mit etwa 16 000 Dollar jährlich eines der höchsten der Welt, durchaus erklärungsbedürftig: Einerseits sind zwar Einnahmen aus dem Drogenhandel nicht berücksichtigt, andererseits wird verschwiegen, dass die Kosten des täglichen Bedarfs, wie beispielsweise für Lebensmittel, Strom und Wasser extrem hoch sind. Touristen fragen sich deshalb auch, warum ein Kasten Bier aus heimischer Produktion immerhin 34 Dollar (für 0,3 ltr. Flaschen) kosten muss, wenn er anderseits in den USA sogar billiger zu haben ist?

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Gegensätze führen zu Spannungen

Die ausländische Presse misst der bahamesischen politischen Entwicklung keine so nennenswerte Rolle bei und das Informationsbedürfnis der Touristen tendiert ebenso eher nach Null. Es beschränkt sich oft nur auf Inhalte der Hochglanz-Reisebroschüren. Meistens bleibt der Schiffsreisende – von jährlich rund 4 Millionen Besuchern wählen etwa 3 Millionen eine Kreuzfahrt – so wie so nur wenige Stunden in Nassau oder Freeport. Wer allerdings in Nassau nur wenige Minuten vom Hafen entfernt in Richtung Polizei-Hauptquartier der East Street entlang läuft oder das 5 Sterne Restaurant Gray Cliff an der Blue Hill Road besucht, wird allerdings überrascht sein, wie groß das Elendsviertel der Hauptstadt der Bahamas ist.

Trotz eines relativ hohen Bruttosozialproduktes haben es die bisherigen Regierungen nicht geschafft, der Mehrheit der Bürgern einen gewissen Standart an Lebensqualität zu garantieren. Die Schere zwischen Armen und Reichen geht auch auf den Bahamas extrem weit auseinander, wenn man überlegt, dass der tägliche Mindestlohn einerseits 30 Dollar beträgt, ein Rechtsanwalt aber bis zu 400 Dollar je Stunde abrechnen kann. Reichtum und Armut treffen teilweise auf engem Raum aufeinander, wie das Beispiel Potter´s Cay zeigt. Während hier die Paradise Island Brücke das Tor zum weltbekannten Atlantis Resort und exklusiven Ocean Club ist, finden Sie unter der Brücke schmutzige Verkaufsstände, Armut und Penner, die auch tagsüber auf Booten schlafen.

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Was ist auf den Bahamas moralisch?

Solche Gegensätze erklären teilweise die Spannungen in der Bevölkerung, die sich auch in der Unzufriedenheit, dem Diebstahl, der Kriminalität und Korruption, dem Drogenhandel und in der für einen kleinen Inselstaat ungewöhnlich hohen Mordrate widerspiegeln. Die jeweils regierenden Parteien – seit der Unabhängigkeit im Jahr 1973 waren es die PLP und nur von 1992 bis 2002 die FNM – versuchen jeweils durch die Bevorteilung eigener Wähler die Macht zu gewinnen bzw. zu erhalten. Im Ergebnis wird allerdings kritisiert, dass eine regierende gesellschaftliche Minderheit von einer nicht beteiligten Bevölkerungsmehrheit profitiert.

So erklärt sich auch die weit verbreitete Korruption auf den Bahamas, die schon immer Bestandteil der politischen Kultur war. Der aktuelle Premierminister Perry Christie hat zwar von seinen Ministern, den in Regierungsstellen Beschäftigten und den Mitarbeitern öffentlicher Agenturen energisch ein ethisches Verhalten gefordert, er selbst muss sich jedoch Fragen lassen, wie es denn mit seinem Anspruch auf mehr Moral tatsächlich bestellt ist.

Obwohl die Regierung der Bahamas auf internationalem Parkett eine Rechtstaatlichkeit nach britischem Vorbild beteuert, so bleibt auch hier die Wahrheit auf der Strecke. Sicherlich wird dem ersten Premierminister der seit 30 Jahren selbständigen Bahamas, Lynden Pindling, eine besondere Ehre zuteil, weil er die Unabhängigkeit erreicht hat, es war aber auch Lynden Pindling, der die moralischen Richtungen, die auch heute noch vorherrschen, vorgegeben hat.

 
Wer heute beispielsweise mit Delta oder American Airlines nach Nassau fliegt oder auf dem Seeweg mit der Fantasy oder der Sovereign of the Seas von Port Canaveral nach den Bahamas reist, der tut gut daran, den vertraulichen und engen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu meiden. Es ist durchaus zu empfehlen, dem Marketingslogan der bahamesischen Regierung „Es ist besser auf den Bahamas“ weniger Glauben zu schenken als einer Aussage einer Bahamas erfahrenen Bekannten, die eben lapidar meint: Schaue die Bahamas an, aber berühre sie nicht!

Für den Ausländer – und es sind vielfach weiße Touristen – ist zusätzlich wichtig, dass er auf den Bahamas grundsätzlich nur dann akzeptiert ist, wenn der Bahamese durch diesen Kontakt einen Vorteil erzielen kann. Seine Möglichkeiten sind zahlreich: angefangen von überhöhten Preisen für Taxifahrten oder in China hergestellten Strohwaren über ungerechtfertigte Hotelpreise und Nebengebühren bis hin zum Diebstahl des von Ausländern eingebrachten Kapitals.

 

Auf den Bahamas kann man auch keine ehrliche Gastfreundschaft erwarten. Teile der Bevölkerung der Bahamas leiden noch heute unter dem ehemaligen Sklavenhandel und erinnern sich noch deutlich an Nachteile, die sie sicherlich auch noch nach der erreichten Unabhängigkeit hinnehmen mussten. Vor dem Hintergrund, „es den Ausländern heimzahlen zu müssen“ und schlechthin nur das zu tun, was sie angeblich von den Weißen gelernt haben, wird vielfach die Antwort auf die Frage gegeben, warum denn Fremdenfeindlichkeit und Rassenbewusstsein so tief in den Köpfen der Bahamesen verwurzelt sind.

Es stellt sich allerdings die Frage, warum denn heute jene dafür büßen müssen, was sie niemals verursacht haben. Heute ist keiner dafür verantwortlich, dass vor über hundert Jahren Sklaven nach den Bahamas gebracht wurden. Und wenn es den farbigen Bahamesen vor 30 Jahren nicht erlaubt war, in Nassau ein öffentliches Kino zu besuchen, dann stellt sich die Frage, was kann der heutige Kreuzfahrer dafür?

Sicherlich ist es bei der Bewertung des Umgangs miteinander heute unerheblich, ob es denn nicht auch Schwarzafrikaner waren, die den Sklavenhandel mit organisierten und daran Geld verdienten, die politische Führung der Bahamas und die ihr nahe stehenden Elitegruppen, wie etwa Rechtsanwälte, zeigen aber permanente Schwierigkeiten, Gerechtigkeit bei Forderungen hart arbeitender Bahamesen – aber auch ausländischer Investoren –  anzuerkennen.



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Das Problem: die korrupte Gesellschaft

Was die Situation auf den Bahamas so frustrierend macht, ist die Tatsache, dass der Premierminister Perry Christie selbst Rechtanwalt ist. Auch unter seiner Führung herrschen weiter eine weit verbreitete Korruption und Chaos im Rechtssystem seines Landes vor. Bahamesische Geschäftsleute und ausländische Investoren werfen ihm nicht nur vor, zu wenig gegen Korruption zu unternehmen, vor dem Hintergrund, dass gerade er die unzulänglichen Zustände im Rechtssystem bestens kennen muss, wird ihm mancherorts auch eine Beteiligung unterstellt.



The Bahamas - A Corrupt Society
 

Richtig ist, dass Perry Christie Kenntnis davon hat, dass seine Anwaltskollegen Gerichtsentscheidungen ohne moralische Prinzipien bewusst verzögern (Skandal #1), Verhandlungen zum finanziellen Nachteil des eignen Klienten manipulieren (Skandal #2), ungeniert erhöhte Kosten in Rechnung stellen (Skandal #3) sowie skrupellos Werte von Mandanten übernehmen (Skandal #4). Die vielfach geforderte und notwendige Reform des bahamesischen Rechtssystems bleibt zum Vorteil weniger aus (Skandal #5). Selbst der oberste Richter der Bahamas, Sir Burton Hall, scheut sich nicht, ebenso Kritik zu äußern.

Es ist eine Rechtsverletzung, wenn das Rechtsystem der Bahamas es einem Kläger nicht erlaubt, seine berechtigten Forderungen in akzeptabler Weise bei Gerichten durchzusetzen (Skandal #6). Es gibt genügend ernstzunehmende Beschwerden über Rechtsanwälte – oft auch von weißen Ausländern – die der Anwaltskammer der Bahamas, dem Justizminister oder sogar dem Ministerpräsidenten zugeleitet werden (Skandal #7).

+  +  +  +  "Instead of attacking Mr. Fuhrmann for exposing our problems, perhaps we should be treating him as a prophet whose visions of the decline of Bahamas tourism are right on target."  +  +  +  +

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„Anwälte haben die Lizenz zum Geld drucken“

Kritisiert werden zunächst ganz lapidare, primitive Verhaltsweisen der Anwälte (Skandal #8), die aber weitreichende negative Auswirkungen haben. Möchten Sie Anwälte kennen lernen, die Briefe und Emails nicht beantworten (Skandal #9), Besprechungstermine nicht einhalten (Skandal #10) oder zu Gerichtsterminen nicht erscheinen (Skandal #11)? Dann sind die Bahamas richtig. Es ist generell auch als bahamesisch normal anzusehen, wenn man seinen Anwalt telefonisch ständig nicht erreicht (Skandal #12)und auch von ihm keine Antworten erhält (Skandal #13). Ist es nicht sogar als eine gewisse Unverfrorenheit zu bezeichnen, wenn selbst kurz vor einem Gerichtstermin kein Anwaltsgespräch stattfinden kann (Skandal #14)und die Sekretärin lediglich lapidar kundtut, dass der Anwalt „nicht auf der Insel“ ist? Ausländer wissen zu berichten: Das Chaos im Rechtssystem der Bahamas lässt sich kaum mehr überbieten. Auf zugesagte Rückrufe braucht man sich ebenso wenig verlassen (Skandal #15). Auf den Bahamas bleibt selbst der geringste Glaube an Gerechtigkeit auf der Strecke.


Es sind diese eigentlich nicht endenden Verzögerungen, die bereits zu der Bewertung führen, dass die taktischen Verhaltensweisen der bahamesischen Anwälte zum Himmel stinken (Skandal #16). Muss man hier wirklich die Frage stellen, ob es einem Anwalt in Wahrheit nicht allein darum geht, einem vermeintlich reichen Ausländer nur hohe und höchste Kosten abzurechnen  (Skandal #17)? An Stammtischen weiß man es genau: „Ein Anwalt der Bahamas hat die Lizenz zum Geld drucken!“

Cleaning up the apple barrel

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Warnung vor schäbigem Verhalten

Glauben Sie, ihr bahamesischer Anwalt würde dem Gericht Beweismittel oder Belege in einer Weise vorlegen (Skandal #18), dass der Richter diese auch entsprechend würdigen muss? Sie werden überrascht sein, was ein Anwalt so alles falsch machen kann. Ausländische Investoren versichern glaubhaft, dass man selbst einer eher schlampigen Prostituierten, die auf Paradise Island ihre Dienste anbietet, noch ehrlichere Verhaltensweisen zutrauen kann als einem lokalen Anwalt (Skandal #19). Wundern Sie sich nicht, wenn Sie hören, dass einerseits Gerichtsakten verschwunden sind (Skandal #20) und andererseits Streitfälle bei Gericht gleich zweimal registriert sind (Skandal # 21. Wer hat denn hier gute Gründe für was? Das sind die Bahamas: Eine karibische Axe des Bösen!

+  +  +  +  WARNING: "Foreigners, for a long time, have been ripping Bahamians off until now, therefore Bahamians ... have now learnt how to do it to others in return."  +  +  +  +

Von welchem Teufel werden denn Anwälte geritten, die den eigenen Mandanten verklagen, ohne den Nachweis erbringen zu können, zuvor einmal in ehrlicher Weise mit Mandanten über irgendwelche Probleme gesprochen zu haben (Skandal #22). Und wie fragwürdig sind Anwälte, wenn Klagen nicht einmal zugestellt werden, um eine Verurteilung in Abwesenheit zu erreichen (Skandal #23)? Liegt denn der Beweis der Diskriminierung und höchster Ungerechtigkeit gegenüber (weißen) Ausländern nicht schon allein darin begründet, wenn (schwarze) Anwälte Jahre für Nichtstun oder eigenwillige Tricks benötigen (Skandal #24)? Und wenn Beklagte nicht zum Gerichtstermin erscheinen, warum kann dann nicht ein  Versäumnisurteil zum Vorteil des eigenen Mandanten durchgesetzt werden (Skandal #25)? Andererseits kann ein Rechtsanwalt bei eigenen Rechtsfällen nicht nur innerhalb weniger Wochen ein Urteil durchsetzen, sondern darüber hinaus sogar auch ein Versäumnisurteil  (Skandal #26)? Hier fehlt nur noch der Kommentar „mit dem weißen A….. können wir das ruhig machen“ (Skandal #27).

Bar Association protects lawers only

+  +  +  +  "Who will not agree with "truth" that a little group should not keep the majority of honest Bahamians down to control everything in this nation?"  +  +  +  +

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Kein Schutz vor unlauteren Anwälten 

Leider muss man sich auch wirklich unsicher darüber sein, wenn ein neu gewonnener Anwalt empfiehlt, aus wirtschaftlichen Gründen eine überhöhte Anwaltsrechnung zu bezahlen (Skandal #28). Was erlaubt das Rechtssystem der Bahamas, sich vor unlautereren Anwälten zu schützen? Beschreibt man die Situation falsch, wenn man behauptet, dass ein bahamesischer Anwalt durchaus geneigt ist, bewegungslos zuzuschauen, wenn er einen Ausländer im Sumpf des bahamesischen Rechtswesens untergehen sieht (Skandal #29)?

Undurchsichtig soll auch alles bleiben, wenn es darum geht, mögliche Probleme zu lösen. Schriftlich will ein Anwalt nichts miteilen und den Nachweis, dass er etwas schriftlich erhalten hat, lässt er grundsätzlich auch nicht zu (Skandal #30). Das ist umso frustrierender je mehr es gewollt ist, auch die Rechtslage verschleiern (Skandal #31). Auch Themen, wie sind Anzahlungen an Rechtsanwälte zu bewerten (Skandal #32), wie können Anwaltsrechnungen kontrolliert werden (Skandal #33) oder wie sind dem Beklagten die Kosten weiter zu belasten (Skandal #34), bleiben unbeantwortet. Diese Verhaltensweisen sollten jeden ausländischen Investor abschrecken, jemals auch nur einen Dollar in den Bahamas zu investieren, denn eins ist auch klar, wenn man Geld in einem Land wie die Bahamas investiert, dann kauft man bei der Gesinnung der maßgeblichen Leute auch gleichzeitig die Versicherung ein, sich irgendwann mit Rechtsanwälten und Richtern auseinanderzusetzen müssen. Die Länge der Liste einheimischer Anwälte muss man nicht weiter kommentieren (Skandal #35).

+  +  +  +  "Why, in God’s name do foreigners have to quiver and quake before Bahamian lawyers as if they were  stray dogs?"  +  +  +  +

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System von Vetternwirtschaft und Bestechlichkeit

Was soll man nun über die Standesorganisation, die Bahamas Bar Association, berichten? Wichtiger ist eigentlich die Frage, was die Anwaltskammer des Landes über die Rechtsanwälte des Landes sagt? Denn daran lässt sich die Leistung dieser Kammer messen. Zunächst ist deutlich zu betonen, dass die Anwaltskammer für die Ausbildung Sorge zu tragen hat, sie hat Verhaltensrichtlinien aufzustellen, sie hat darüber zu wachen, dass Anwälte Vertreter des Rechts sind und diesen Titel zu Recht tragen, auch hat sie sich dafür einzusetzen, dass den Bürgern und auch den im Land tätigen Ausländern der Zugang zu den Gerichten ordnungsgemäß gewährt wird.

Es ist reichlich bekannt, dass nicht wenige ausländische Investoren Hilfe bei der Standesvertretung suchen und dort offizielle Beschwerden einreichen. Anwälte übernehmen allerdings vielfach keine korrekte Interessenvertretung, sondern fügen dem eigenen Mandanten sogar rigoros weiteren Schaden zu (Skandal #36) – sei lediglich durch den zusätzlichen Zeitaufwand für Erinnerungsschreiben und Telefonate oder auch eben durch sinnlose kostenträchtige Termine und Zinsverluste bis hin zu eventuell zahlreichen zusätzlichen Flugkosten und Flugreisen schlechthin. Die Kammer verfolgt aber das gleiche unmoralische Verhalten wie ihre Mitglieder, nach dem leider wohl vielfach erfolgreichen Motto „wenn wir lange genug nichts tun, dann werden sich auch die Beschwerden im Interesse der eigenen bahamesischen Anwälte von alleine erledigen (Skandal #37).

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Der juristische „Kreisverkehr“

Mit anderen Worten: Die Anwaltskammer bricht ebenso wie die Anwälte die ethischen Prinzipien, die sie vorgibt einzuhalten. Wenn man die Kammer fragt, wo sie denn zwischen Ethik und Korruption steht, dann wird man ebenso keine Antwort erhalten. Sie muss sich aber die Frage stellen lassen, welche Interessen sie vertritt, wenn sie den geplagten unzufrieden Klägern und Ausländern lediglich empfiehlt, sich immerwieder einen neuen Anwalt zu suchen (Skandal #38). Der Hilfesuchende kann so niemals sein Ziel erreichen. Es ist wie im Kreisverkehr, weil man solange systematisch immer wieder von einem Anwalt zum anderen geschickt wird, bis es einem Leid ist, immer wieder neue erhebliche Anwaltskosten zu tragen (Skandal #39). Die Anwaltskammer hat also nie verstanden, was ihre Aufgabe unter Berücksichtigung von Ethik und Moral auch gegenüber der Bevölkerung ist.

Dabei gibt es laute Stimmen, die seit längerem dringend eine Reform des Justizwesens und beispielsweise die Einrichtung der Position eines Ombudsmanns verlangen. Wenn es um die Erarbeitung neuer Strategien zur Verbesserung des Rechtssystems geht, dann ist die Kammer – nach außen gerichtet – ein Gebilde ohne Kopf, Arme oder Füße (Skandal #40) und nach innen gerichtet ist sie nicht einmal in der Lage, von ihren Mitgliedern die notwendigen finanziellen Mittel einzutreiben (Skandal #41). Man braucht sich nur einmal die Internetseite www.bahamas-guardian.de.vu anzusehen, und man wird feststellen, dass die Kammer die gleichen kriminellen Taktiken wie die Anwälte verfolgt. Auch ihr steht der Slogan „wir garantieren, dass wir nichts tun“ gut zu Gesicht (Skandal #42).

+  +  +  +  "The disreputable Bahamas Bar Association has already stated that attorneys who obey the law will be reprimanded by the Bar. The same Bar Association that never reprimands any attorney, no matter what illegal, unethical or immoral act they have committed."  +  +  +  +

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Spezieller Justizcocktail für ausländische Investoren

Es wird immer wieder kritisiert und behauptet, dass das Ethik-Komitee der Anwaltskammer überhaupt nicht besteht (Skandal #43). Andererseits ist allerdings bekannt, dass der Vorsitz seit Jahren angeblich von einer gewissen Caryl A E Lashley wahrgenommen wird. Den Informationen zufolgen werden wenigstens monatlich Besprechungen abgehalten. Eigenartigerweise fallen diese Treffen immer dann aus, wenn man sich nach dem nächsten Termin erkundigen will (Skandal #44). Den Beweis, dass sie den Interviewwünschen ausländischer Journalisten nachkommen will, hat sie ebenfalls nicht angetreten (Skandal #45). In ein organisiertes System der Volksverdummung passt es auch, wenn die Kammer davon spricht, gegen Rechtsanwälte Disziplinarverfahren mit allen Konsequenzen durchführen zu können, andererseits aber nichts zu solchen Verfahren sagen kann, weil nach den Statuten ein Ethikkomitee verantwortlich zeichnet (Skandal #46).

 
So hat das Rechtssystem der Bahamas einen zweiten Schutzwall für ihre Anwälte aufgebaut. Wie schon zuvor Peter Maynard sagt deshalb auch der neue Kammerpräsident Wayne Munroe, dass doch die Regeln des bahamesischen Disziplinarverfahrens nicht gebrochen und eben auch nicht reformiert werden können (Skandal #47). Sehr geehrter Herr Wayne Munroe, kann denn die Möglichkeit, einen Anwalt bei der Kammer anzuzeigen, wirklich ein praktikabler und Erfolg versprechender Weg sein? Der Beweis wurde bislang auch nach Jahren sicherlich nicht gebracht (Skandal #48). Viele offizielle Beschwerden werden erst gar nicht eingereicht, weil man um die Erfolglosigkeit weiß. Dieser Beweis hingegen lässt sich leicht erbringen (Skandal #49). Im übrigen werden Mandanten mangels eines gewissen Rechtsschutzes von ihrem Anwalt einfach nur „kaltstellt“, wenn sie den Weg zur Kammer wagen (Skandal #50). Sodom und Gomorrah sind hier doch Tür und Tor geöffnet (Skandal #52).

 Incompetence or/and corruption?

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Würden Sie sagen, dass ihre Mitglieder in ihrer geistigen Dimension alle Anforderungen an Charakter und Sittlichkeit erfüllen (Skandal #53)?  Man muss sich allen Ernstes fragen, warum ein bahamesischer Anwalt ein Gerichtsverfahren verschleppt, weil der Beklagte angeblich nicht auffindbar ist. In diesem Zusammenhang ist erstaunlich, dass der Anwalt des Beklagten bekannt ist, dass er ein Architekturbüro hat, dass seine erneute Lizenz in der Presse veröffentlicht wurde und dass er – eigentlich logischerweise – im Stadtplanungsamt wie ein bunter Hund bekannt ist, weil er dort täglich ein und aus geht (Skandal #54). Oder wie beurteilen Sie den Leistungswillen eines Anwaltes, der einen Großhändler nicht findet, obwohl dieser Geschäfte in Nassau´s Innenstadt beliefert (Skandal #55)? Und es ist Ihnen natürlich auch klar, dass ein Mitglied ihrer Kammer den Kapitän eines Charterbootes nicht finden kann, obwohl der Anlegeplatz bei jedem Reisebüro bekannt ist (Skandal # 56)?
 
Herrn Wayne Munroe, glauben Sie denn nicht, dass Sie in Kenntnis solcher Probleme einmal ein Exempel statuieren müssen (Skandal #57), damit endlich der Weg in die richtige Richtung beschritten werden kann? Warum setzen Sie sich nicht wenigstens für eine öffentliche Untersuchung ein? Dies sind Sie gegenüber solchen Rechtsanwälten schuldig, die eventuell noch nach ihrem Berufsethos handeln. Oder macht es Ihnen nichts aus, dass ein Schweigen Ihrerseits ebenso Schuld begründet? Zumindest gibt es noch in breiten Bevölkerungsschichten solche Menschen, die das am internationalen Ruf der Bahamas schützen möchten, was noch möglich ist (Skandal #58).
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Keine Ohren zu hören – keinen Mund zu sprechen

Eine katastrophale Situation auch im Haus des Justizministers. Es gibt grenzenlose Vorwürfe gegen frühere und den heutigen Justizminister: Es dominiert ein arrogantes Verhalten der Mächtigen gegenüber denen, die für kleines Geld arbeiten (Skandal #59), und auch eine Verachtung gegenüber ausländischen Investoren, die Arbeitsplätze schaffen (Skandal #60). Ausländer müssen heute wissen, dass sie auf den Bahamas im Ernstfall wie Dreck behandelt werden. Sehr geehrter Justizminister Alfred Sears, glauben Sie, dass die Gerechtigkeit gegenüber der Bevölkerungsmehrheit und auch ausländischen Investoren einen höheren ethischen Stellenwert hat als die Pflege von Vetternwirtschaft und Cliquenbildung sowie die Förderung von Bestechlichkeit und Sittenverfall (Skandal #61)?

Und welche Hoffnung darf man bei der Staatsanwalt schöpfen? Dort stöß man ebenfalls auf taube Ohren (Skandal #62). Vor dem Hintergrund der Kriminalität im Rechtssystem der Bahamas gilt es jedoch, Licht ins Dunkel bringen und Veränderungen herbeizuführen. Zum einen hat der Generalstaatsanwalt im Rahmen eines Disziplinarverfahrens auch bei einer Bestrafung eines Rechtsanwaltes mitzuwirken, zum anderen hat er ein kollektives System der Ungerechtigkeit zu verhindern (Skandal #63). Offensichtlich zieht er es vor, Anfragen und Forderungen von Ausländern zu ignorieren, um die staatlich sanktionierte Ungerechtigkeit scheinheilig zu verschleiern. Ohne ein ausgeklügeltes Netz ineinander greifender Korruptionssysteme und ohne die Duldung bzw. Unterstützung seitens der Regierung sowie auch der Judikative wäre ein solches weit verbreitete Unrechtssystem nicht möglich. Deshalb ist auch die Regierung schlechthin in Verantwortung zu nehmen. Vor dem Hintergrund des schnellen weltweiten Datenaustausches im Internet scheint er es allerdings durchaus in Kauf zu nehmen, wenn die berechtigte Diskussion auch zu einer Beschädigung des Rufes in der Welt führt (Skandal #63).

 
 

Was für die Entwicklung der Bahamas zusätzlich skandalös ist, ist die Tatsache, dass Alfred Sears nicht nur seine juristische Unschuld verloren hat – gleichzeitig ist er mit seinem Verhalten und als Minister für Schulbildung auch noch ein negatives Vorbild für die nachfolgenden Generationen der Bahamas (Skandal #64). Es bleibt also zu befürchten, dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bis der heutige – und man höre – gegen weiße Ausländer gerichtete Rassismus in seinen verschiedenen Formen überwunden wird.

Wie man hört und sieht, ist es auf den Bahamas grundsätzlich ein Fehler, Ausländer zu sein und der weißen Rasse anzugehören. Dabei geht es nicht nur darum, ob reiche weiße Ausländer in Nassau überfallen oder ermordet werden, es sind auch die zahlreichen kleinen Begebenheiten, die man erlebt. Normale Streitigkeiten zwischen einheimischen schwarzen Bahamesen und weißen Ausländern enden oft mit in der Frage: Was wollen sie in unserem Bahamasland (Skandal #65)? Und ist es nicht auch eine Form von Rassismus, wenn eine Bahamesin eine Toilette deshalb nicht benutzen will, weil sie zuvor von einer Weißen aufgesucht worden war?

 

Der rechtliche Schutz hört natürlich erst bei den Gerichten auf, es ist für einen Ausländer aber erschreckend festzustellen, dass Rechtsanwälte ihre Mandanten selbst dort nicht gewissenhaft vertreten müssen (Skandal #66). Warum werden Rechtsanwälte nicht dazu verpflichtet, dem Gericht im Vorfeld einer Verhandlung entsprechende Schriftsätze mit Argumenten, Beweismitteln, Belegen und dergleichen zu übergeben? Vorher eingereichte und begründete Schriftsätze unterstützen die Rechtssicherheit und reduzieren zudem die Verhandlungsdauer wesentlich.

Das lasche System der Prozessführung erlaubt es den Anwälten, ihren Mandanten jeglichen Schmarren erzählen können, ohne dass der Mandant die Kontrolle und den Beweis der Wahrhaftigkeit hat (Skandal #67). Überhaupt leidet die Qualität der Beziehungen zwischen Anwalt und Mandanten extrem an einem notwendigen Schriftverkehr. Was kann zum Beispiel daran wahr sein, dass ein Anwalt bei Gericht den doppelten materiellen Schaden durchsetzen kann (Skandal #68)?  Und was läuft denn wo falsch, wenn ein Mandant zwei Schadengutachten erstellen lässt, der Richter aber in der Urteilsbegründung feststellt, Gutachten würden nicht vorliegen (Skandal #69)?

 

 

Warum trägt ein Anwalt keine Verantwortung dafür, wenn dem Gericht notwendige Unterlagen nicht korrekt vorgelegt werden (Skandal #70)? Warum werden Prozesse – werden sie einmal bei Gericht behandelt – nicht auch in einem gewissen Zeitrahmen behandelt (Skandal #71)? Gilt denn nicht auch auf den Bahamas das Motto, werden Prozesse verzögert, dann ist die Rechtsfindung gefährdet (Skandal #72)? Warum erlauben es Richter, dass Anwälte nach Gutdünken Prozesse jahrelang verzögern können statt Fristen zu setzen? Warum lassen es Richter zu, dass einmal gewählte Anwälte einfach aus der Prozessführung aussteigen können, zum Beispiel weil der Mandant bei der Anwaltskammer die Qualität der Prozessführung bemängelt hat (Skandal #73)? Leider ist wohl auch davon auszugehen, dass Anwälte im Umgang mit Richtern sogar Lügen äußern (Skandal #74).

Judicary in a mess

 
Wenn den Richtern bekannt ist, dass Anwälte allein durch ihr Verhalten und auch mit Tricks Gerichtsentscheidungen manipulieren können, dann muss man auch den Richtern durchaus den Vorwurf machen, dass sie verantwortliche Mitglieder eines Unrechtssystems sind (Skandal #75). Es würde den Richtern gut anstehen, eine solide Organisation des Rechtswesens zu gewährleisten. Als Ausländer muss man sich verwundert zeigen, wenn sein Anwalt behauptet, ein Registrar würde zunächst nur die Schadenshöhe feststellen und dem Richter für die eigentliche Verhandlung lediglich einen Vorschlag unterbreiten; es dann aber nicht zu der erwarteten richterlichen Sitzung kommt, weil die Feststellung des Registrars bereits finalen Charakter hat (Skandal #76). So erreichen Verfahren beim Supreme Court eigenartiger Weise weniger Öffentlichkeit als es beim Magistrate Court der Fall ist (Skandal #77). Nicht selten wird kritisiert, dass ausländische Kläger nicht ausreichend in die Verfahren mit einbezogen werden (Skandal #78). Wenn keine Antworten auch auf diese Fragen gegeben werden, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, in der Justiz der Bahamas stinkt es gewaltig!

Justices at the Surpreme Court

 
 
Wenn es nach Ansicht der Investitionsbehörde das richtige Klima für Investitionen auf den Bahamas gibt, dann muss man nur fragen, für wen? Großinvestoren, wie seitens des Südafrikaners Sol Kerzner als Herrscher über Paradise Island oder die mögliche neue Großinvestition des Armeniers Dikron Izmirlian an der Cable Beach dürfen mit Sicherheit nicht als Beweise für eine garantierte Rechtssicherheit angesehen werden. Hier kommt es zu schwierigen individuellen Vertragsverhandlungen mit der Regierung, bei denen nicht immer nachvollziehbare Ergebnisse erzielt werden. Selbst zunächst ausgehandelte Vorteile solcher Engagements bleiben final oft offen, wie Berichte schon gezeigt haben.  

Lawyers and the Compliance Commission

 
Potentiellen Investoren ist deshalb dringend zu raten, höchste Vorsicht walten zu lassen. Auch sollte man wissen, dass Berichte, wie man sie etwa in von der Regierung oder Wirtschaftsgruppen bezahlten Sonderbeilagen in der Washington Times oder in Anzeigen der Business Week findet, keinen soliden Wahrheitsgehalt haben. Auf den Bahamas hat man sich mit einer gefährlichen Doppelstrategie auseinander zu setzen. Einerseits sind Investitionen mit ausländischem Kapital erwünscht und erforderlich, andererseits will die Regierung real nicht die ausländerfreundliche Politik betreiben, die sie in Werbeanzeigen gerne beschreibt. Vor dem Hintergrund der jüngsten Geschichte hat es vielmehr sogar den Anschein, dass weiße Bahamesen und weiße ausländische Investoren durchaus an Akzeptanz innerhalb der Gesamtbevölkerung verloren haben.

+  +  +  +  WARNING: "Foreign investors should be aware that the Bahamian law is just made to protect lawyers first."  +  +  +  +

Es wird auf internationaler Ebene immer wieder gewarnt, dass die Politik der Bahamas keineswegs normalen rechtsstaatlichen Regeln unterliegt. Zu konkreten Themen des Rechtsstaates und der Ungerechtigkeit im Land angesprochen, schweigen nicht nur Justizminister Alfred Sears, sondern auch Prime Minister Perry Christie beharrlich (Skandal #79). Und zu eigentlich zweckmäßigen bilateralen Investitionsförderungsverträgen, aber zwangläufig auch zu Investitionsschutzverträgen, kommt es mit vielen Ländern deshalb nicht, weil die Regierung der Bahamas daran kein Interesse zeigt. Der bahamesischen Regierung liegen von vielen interessierten Staaten entsprechende Entwürfe zur Prüfung vor. Sie berichten unverhohlen aber auch davon, dass man in absehbarer Zeit keinerlei Reaktionen seitens des Inselstaates erwartet. Die Gefahren insbesondere für ausländische Investoren werden so deutlich.

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Die Regierung versucht zwar, die Bevölkerung und insbesondere die im Reisegewerbe Beschäftigten durch entsprechende Fernsehspots, Zeitungsanzeigen und Schulungsprogramme auf die Wichtigkeit der Einnahmen aus der Touristikindustrie hinzuweisen, diese Aussagen werden aber von der Bevölkerung nur halbherzig wahrgenommen, weil beides zusammen nicht geht: nämlich einerseits eine fremdenfeindliche Politik zu betreiben und andererseits einen Touristen angemessen freundlich zu bedienen.

Damit ist das eigentliche Drama auf den Bahamas bereits angeschnitten: Es liegt insbesondere darin, dass die Öffentlichkeit – es sind die Mehrheit der Bahamesen und natürlich auch die Ausländer – vom Verhalten der Regierung, ihren Beamten und den dazu gehörigen Cliquen in so weit getäuscht wird, als ethisches Handeln erklärt, aber vielfach korruptes Verhalten praktiziert wird. Ist es denn nicht auch eine gewisse Unehrlichkeit, wenn  ein Staatsoberhaupt von seinen Regierungsstellen öffentlich ethisches Verhalten einfordert, er selbst aber einer solchen Vorbildfunktion nicht nachkommt (Skandal #80). Einerseits ist er selbst ausgebildeter Rechtsanwalt und damit Mitglied des zuvor geschilderten Rechtssystems der Bahamas, andererseits fehlt der Nachweis, auch gerechter Anwalt einer weißen Minderheit zu sein. In Wahrheit wurde in der politischen Kultur des Landes ein Rechtssystem etabliert, das wesentlich nur die Vorteile der Anwälte, der Regierenden und der mit ihr kooperierenden Gruppen zum Inhalt hat. So gesehen führt die anzutreffende systematische Arroganz zum organisierten Rechtsbruch und zur weit verbreiteten Kriminalität (Skandal #81) mit mafiaähnlichen Strukturen.
 

+  +  +  +  "Maybe if we listen to Bahamas Consut, and act quickly enough, we can save our country from total destruction."  +  +  +  +  

Skandalös ist, dass weder Premier Minister Perry Christie noch Justizminister Alfred Sears als notwendige moralische Instanz anzusehen sind. Christie muss sich fragen lassen, ob er während seines Jurastudiums in England jemals etwas über Respekt anderen gegenüber gelernt hat. Wie anders ist sein schäbiges Taktieren gegenüber Ausländern zu erklären, wenn er nach einem Gespräch vorgibt, zu Problemen Stellung zu beziehen, dann aber mit seinen „ohnmächtigen“ persönlichen Sekretär wieder den Weg in den berühmt berüchtigten bahamesischen Kreisverkehr frei gibt (Skandal #82).

Commissions To Review Court System

Ein solches primitive, feige und nicht entschuldbare Verhalten kennt man eigentlich nur von so genannten Schurkenstaaten, die allerdings nicht den Anspruch erheben wollen, ein interessantes Ziel für Touristen und ein respektvoller Gesprächspartner für ausländische Investoren zu sein. In den Foyers der Hotels an der Cable Beach und auf Paradise Island hört man unter Ausländern seltsame Gespräche, wie „Heute – im 21. Jahrhundert – werden die Weißen ausgebeutet und wie Sklaven behandelt“, „Bahamesen zeigen Lust, Ausländer zu betrügen“, „Anwälte behandeln Ausländer wie Dreck“, „Konnte man früher den Piraten nicht trauen, so sind es heute die unfreundlichen Bahamesen“.

Lie in the heat

 
 
Erschreckend und frustrierend für Ausländer und eigentlich beschämend für einen Ministerpräsidenten eines Landes muss es sein, wenn von der Regierung permanente Ignoranz gezeigt wird statt Aufklärungsarbeit zu betreiben. Und wie kann der Minister für Tourismus von freundlichen Bahamesen sprechen, wenn der eigene Premier Minister gegenüber der Bevölkerung demonstriert, wie unehrlich und respektlos man sich gegenüber Ausländern in Wahrheit verhalten soll. Ausländer sind es hingegen, die anlässlich einer Kabinettssitzung vor dem Gebäude des Ministerpräsidenten auf dem Rawson Square für Gerechtigkeit demonstrieren müssen. Sehr geehrter Herr Perry Christie, sagen sie doch einmal aufrichtig, wie weit Sie für weiße Ausländer die Tür aufmachen wollen und teilen Sie dies auch offiziell der Bevölkerung mit.
Auch geht es um die Frage, ob auf den Bahamas Weiße und Schwarze in Respekt zusammen leben können.

+  +  +  + "Phillip, Brilander and Beachbum, do you really think that there is any way of solution?" +  +  +  +

Es geht dabei nicht nur um solche Personen, die mit Millionen den Eintritt nach Layford Cay erkaufen müssen, sondern auch um die ehrliche Behandlung von gewissermaßen normalen Investoren oder um die glaubwürdige Beziehung zu den vielen Touristen. Das Rechtswesen der Bahamas wird im world wide web als Hurenhaus beschrieben; zeigen Sie der Welt und denen, die als Freunde kommen – und sogar mit Einheimischen verheiratet sind –  dass sie auf den Bahamas nicht als Feinde behandelt werden. Und überlegen Sie, ob man es nicht Ernst nehmen sollte, wenn bereits seit 6 Monaten die Forderung nach einem öffentlichen Untersuchungsausschuss über das „unrechte“ Rechtswesen des Landes gestellt ist. Denn als Anwalt wissen Sie: wo Schweigen ist, ist Unehrlichkeit und wo Gerechtigkeit verzögert wird, dort wird Gerechtigkeit verweigert!
Aber die Bahamas Investment Authority behauptet beharrlich: Wir haben das richtige Klima für Investoren!




 

 Links
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 www.focusbahamas.net.tc  Bahamas: Travel, Drugs, Aids, Crime, Murder, Law
 www.bahamaslinks.net.tc  Bahamas Guide for vacation and investment
 www.bahamas-consult.us.tc  The Bahamas between ethics and corruption
 www.karibikislands.ch.vu  Caribbean Islands | Islands of The Bahamas | CTC25
 www.bahamasonline.net.tc  Bahamas tip-off for Nassau cruise line passengers
 www.the-bahamas.de  The-Bahamas.de: Inffozielle Homepage ueber die Bahamas
 www.the-bahamasweb.de.vu    It´s NOT better in the Bahamas | inofficial website
 www.bahamasinfo.net.tc  Directory Bahamas: Travel – Investment - Finance
 www.reporter.int.tc  Bahamas Reporter: Country to avoid
 www.bahamasforum.net.tc  Official Bahamas Forum homepage
 www.bahamasguide.net.tc  Bahamas Vacation Guide
 www.nassau-paradiseisland.net.tc  Homeland for crime, corruption and drug trafficing
 www.gonassau-paradiseisland.net.tc     Paradise Island Bahamas: Atlantis Hotel - Resort
 www.bahamas-travelboard.net.tc  Bahamas Travelboard - Business, Vacation, Lodging
 www.bahamas-travel.de.vu  Bahamas | Bad attitudes | High prices | Poor Services
 www.destination-bahamas.net.tc  Bahamas in trouble – 15 million Dollar ad campaign
 www.bia.net.tc  Bahamas Investment | Advicer for foreigners
 www.the-bahamas.ch.vu  Warning against Bahamas: an unbearable Paradise
 www.bahamas-homepage.de.vu  Bahamas: Warnung an Investoren und Touristen
 www.noheaven.ch.vu  BFSB on European tour - Investment warning
 www.bfsb.net.tc  Bahamas Financial Service | Bulletin for Investors
 www.bahamas.net.tc  Harald Fuhrmann: Bahamas war against corruption
 www.injustice.net.tc  Bahamian justice stinks!
 www.bahamascensored.net.tc  Bahamas - Warning, Avertissement, Warnung
 www.haraldfuhrmann.eu.tc  Harald Fuhrmann: Corruption and crime in the Bahamas
 www.bahamas-guardian.de.vu  Bahamas: Nassau between ethics and corruption
 www.lawer.bahamas.net.tc  Investors: Bad lawyers are messing up Bahamas
 www.bahamas-consult.de.vu  Bahamas-Consult: 25 Jahre Hilfe fuer Investoren
 www.bahamas-international.net.tc  Shame on the Bahamas - Call for United Nations
 www.badworld.net.tc  Bad world: Boycott the Bahamas
 www.haraldfuhrmann.int.tc  Harald Fuhrmann urges Bahamas PM Perry Christie
 www.mybahamas.net.tc  Friends of The Bahamas / Honesty for public sale
 www.bahamas-inside.ch.vu  Bahamas | Government | Tax | the bahamas | duties | Travel
 www.bahamasforum.net.tc  Official Bahamas Forum homepage – Bulletin Board
 www.travelboard.net.tc  Bahamas Bulletinboard - Hotels, Airlines, Cruises
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