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Skandale, über die auf den
Bahamas keiner sprechen will
Ist es richtig, dass man als Urlauber in keinem anderen Land der Welt dem Paradies näher ist als auf den Inseln der Bahamas? Und sind die Bahamas nicht gerade auch für ausländische Investoren so interessant, weil hier Einkommensteuerfreiheit und Gesetzgebung das ideale Klima für verschiedenste Anlagemöglichkeiten bieten? Wird die Regierung der Bahamas bei der eigenen Bevölkerung geachtet, weil sie weise die Interessen aller Bürger vertritt? Nur wenn Sie alle drei Fragen mit Nein beantworten, dann liegen Sie richtig, denn die Bahamas zählen in der Tat zu den Ländern, über die die meisten Unwahrheiten veröffentlicht werden. Richtig ist vielmehr, dass – wie öffentliche Untersuchungen ergeben haben – eine große Anzahl insbesondere von Nassau-Urlaubern doch ziemlich enttäuscht sind und einen nochmaligen Besuch ausschließen. In einer schwierigen Situation befinden sich allerdings auch Investoren, die ihre finanziellen Mittel langfristig – beispielsweise in Immobilien – gebunden haben. Es ist bekannt, dass sich viele ausländische Investoren von Engagements trennen würden, wenn dies wenigstens ohne Verlust möglich wäre.
Das Bild vom
angeblich freundlichen Bahamesen ist ebenso
falsch beschrieben. So berichtet der
Erzbischof Drexel Gomez davon, dass der
Bahamese schlechthin frustriert und
unglücklich mit seinem Leben ist. Eigentlich ist es kein Wunder, dass
das gleiche religiöse Oberhaupt zahlreiche negative Eigenschaften seiner
Mitbewohner anprangert. Es sind der beachtliche Hang zum Diebstahl in
Geschäften, Büros, Hotels, die weit verbreitete Kriminalität und
Korruption sowie der beachtliche Handel mit Drogen oder beispielsweise
das Morden von Landsleuten und auch Ausländern.
Trickreiche Strategien der Regierung
Natürlich sind die Inseln der Bahamas mit rund 300 000 Einwohnern auf der Weltkarte eher unbedeutend, aber aufgrund der nahen Lage zur nur 50 Meilen entfernten amerikanischen Küste und der zugegebenermaßen fragwürdigen Steuerpolitik kann diesem Land keineswegs eine gewisse Bedeutung abgesprochen werden. Seitens der Regierung der Bahamas werden viele Anstrengungen unternommen, die bei Ausländern den Eindruck erwecken sollen, die Bahamas seien ein lohnendes Ziel. Und die Werbeaktivitäten – so jedenfalls berichtet es der Touristminister Obie Wilchcombe – werden pro Erstbesucher immer teurer. Es gehört zu einer trickreichen Strategie der Regierung, in Hochglanzprospekten, in gewissermaßen gekauften Zeitungsbeilagen, wie zum Beispiel in der Washington Times, oder in eigenen aufwendigen Investmentkatalogen, die Bahamas so darzustellen, wie es dem Inselstaat gerade beliebt.
So ist auch ein vermeintliches Bordmagazin der Air Canada nichts anderes eine vom Tourismusministerium der Bahamas herausgegebene Selbstdarstellung – auch mit dem Ziel, den Flugbetrieb aus entfernt gelegenen Ländern zu unterstützen. So erscheint auch die lapidare Aussage, das Pro-Kopf-Einkommen der Bahamas sei mit etwa 16 000 Dollar jährlich eines der höchsten der Welt, durchaus erklärungsbedürftig: Einerseits sind zwar Einnahmen aus dem Drogenhandel nicht berücksichtigt, andererseits wird verschwiegen, dass die Kosten des täglichen Bedarfs, wie beispielsweise für Lebensmittel, Strom und Wasser extrem hoch sind. Touristen fragen sich deshalb auch, warum ein Kasten Bier aus heimischer Produktion immerhin 34 Dollar (für 0,3 ltr. Flaschen) kosten muss, wenn er anderseits in den USA sogar billiger zu haben ist?
Gegensätze führen zu Spannungen Die ausländische Presse misst der bahamesischen politischen Entwicklung keine so nennenswerte Rolle bei und das Informationsbedürfnis der Touristen tendiert ebenso eher nach Null. Es beschränkt sich oft nur auf Inhalte der Hochglanz-Reisebroschüren. Meistens bleibt der Schiffsreisende – von jährlich rund 4 Millionen Besuchern wählen etwa 3 Millionen eine Kreuzfahrt – so wie so nur wenige Stunden in Nassau oder Freeport. Wer allerdings in Nassau nur wenige Minuten vom Hafen entfernt in Richtung Polizei-Hauptquartier der East Street entlang läuft oder das 5 Sterne Restaurant Gray Cliff an der Blue Hill Road besucht, wird allerdings überrascht sein, wie groß das Elendsviertel der Hauptstadt der Bahamas ist. Trotz eines relativ hohen Bruttosozialproduktes haben es die bisherigen Regierungen nicht geschafft, der Mehrheit der Bürgern einen gewissen Standart an Lebensqualität zu garantieren. Die Schere zwischen Armen und Reichen geht auch auf den Bahamas extrem weit auseinander, wenn man überlegt, dass der tägliche Mindestlohn einerseits 30 Dollar beträgt, ein Rechtsanwalt aber bis zu 400 Dollar je Stunde abrechnen kann. Reichtum und Armut treffen teilweise auf engem Raum aufeinander, wie das Beispiel Potter´s Cay zeigt. Während hier die Paradise Island Brücke das Tor zum weltbekannten Atlantis Resort und exklusiven Ocean Club ist, finden Sie unter der Brücke schmutzige Verkaufsstände, Armut und Penner, die auch tagsüber auf Booten schlafen. Was ist auf den Bahamas moralisch?
So erklärt sich auch die weit verbreitete Korruption auf den Bahamas, die schon immer Bestandteil der politischen Kultur war. Der aktuelle Premierminister Perry Christie hat zwar von seinen Ministern, den in Regierungsstellen Beschäftigten und den Mitarbeitern öffentlicher Agenturen energisch ein ethisches Verhalten gefordert, er selbst muss sich jedoch Fragen lassen, wie es denn mit seinem Anspruch auf mehr Moral tatsächlich bestellt ist. Obwohl die Regierung der Bahamas auf internationalem Parkett eine Rechtstaatlichkeit nach britischem Vorbild beteuert, so bleibt auch hier die Wahrheit auf der Strecke. Sicherlich wird dem ersten Premierminister der seit 30 Jahren selbständigen Bahamas, Lynden Pindling, eine besondere Ehre zuteil, weil er die Unabhängigkeit erreicht hat, es war aber auch Lynden Pindling, der die moralischen Richtungen, die auch heute noch vorherrschen, vorgegeben hat. Wer
heute beispielsweise mit Delta oder American Airlines nach Nassau fliegt
oder auf dem Seeweg mit der Fantasy oder der
Sovereign of the Seas
von Port Canaveral nach den Bahamas reist, der tut gut daran, den
vertraulichen und engen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu meiden.
Es ist durchaus zu empfehlen, dem Marketingslogan der
bahamesischen Regierung „Es ist besser auf
den Bahamas“ weniger Glauben zu schenken als einer Aussage einer Bahamas
erfahrenen Bekannten, die eben lapidar meint: Schaue die Bahamas an,
aber berühre sie nicht!Für den Ausländer – und es sind vielfach weiße Touristen – ist zusätzlich wichtig, dass er auf den Bahamas grundsätzlich nur dann akzeptiert ist, wenn der Bahamese durch diesen Kontakt einen Vorteil erzielen kann. Seine Möglichkeiten sind zahlreich: angefangen von überhöhten Preisen für Taxifahrten oder in China hergestellten Strohwaren über ungerechtfertigte Hotelpreise und Nebengebühren bis hin zum Diebstahl des von Ausländern eingebrachten Kapitals. Auf den Bahamas kann man auch keine ehrliche Gastfreundschaft erwarten. Teile der Bevölkerung der Bahamas leiden noch heute unter dem ehemaligen Sklavenhandel und erinnern sich noch deutlich an Nachteile, die sie sicherlich auch noch nach der erreichten Unabhängigkeit hinnehmen mussten. Vor dem Hintergrund, „es den Ausländern heimzahlen zu müssen“ und schlechthin nur das zu tun, was sie angeblich von den Weißen gelernt haben, wird vielfach die Antwort auf die Frage gegeben, warum denn Fremdenfeindlichkeit und Rassenbewusstsein so tief in den Köpfen der Bahamesen verwurzelt sind. Es stellt sich allerdings die Frage, warum denn heute jene dafür büßen müssen, was sie niemals verursacht haben. Heute ist keiner dafür verantwortlich, dass vor über hundert Jahren Sklaven nach den Bahamas gebracht wurden. Und wenn es den farbigen Bahamesen vor 30 Jahren nicht erlaubt war, in Nassau ein öffentliches Kino zu besuchen, dann stellt sich die Frage, was kann der heutige Kreuzfahrer dafür? Sicherlich ist es bei der Bewertung des Umgangs miteinander heute unerheblich, ob es denn nicht auch Schwarzafrikaner waren, die den Sklavenhandel mit organisierten und daran Geld verdienten, die politische Führung der Bahamas und die ihr nahe stehenden Elitegruppen, wie etwa Rechtsanwälte, zeigen aber permanente Schwierigkeiten, Gerechtigkeit bei Forderungen hart arbeitender Bahamesen – aber auch ausländischer Investoren – anzuerkennen. Das Problem: die korrupte Gesellschaft Was die Situation auf den Bahamas so frustrierend macht, ist die Tatsache, dass der Premierminister Perry Christie selbst Rechtanwalt ist. Auch unter seiner Führung herrschen weiter eine weit verbreitete Korruption und Chaos im Rechtssystem seines Landes vor. Bahamesische Geschäftsleute und ausländische Investoren werfen ihm nicht nur vor, zu wenig gegen Korruption zu unternehmen, vor dem Hintergrund, dass gerade er die unzulänglichen Zustände im Rechtssystem bestens kennen muss, wird ihm mancherorts auch eine Beteiligung unterstellt.
Richtig ist, dass Perry Christie
Kenntnis davon hat, dass seine Anwaltskollegen Gerichtsentscheidungen Es ist eine Rechtsverletzung, wenn das Rechtsystem der Bahamas es einem Kläger nicht erlaubt, seine berechtigten Forderungen in akzeptabler Weise bei Gerichten durchzusetzen (Skandal #6). Es gibt genügend ernstzunehmende Beschwerden über Rechtsanwälte – oft auch von weißen Ausländern – die der Anwaltskammer der Bahamas, dem Justizminister oder sogar dem Ministerpräsidenten zugeleitet werden (Skandal #7).
Kritisiert werden
zunächst ganz lapidare, primitive Verhaltsweisen der Anwälte (Skandal
#8), die aber weitreichende negative Auswirkungen haben. Möchten Sie
Anwälte kennen lernen, die Briefe und Emails nicht beantworten
(Skandal #9), Besprechungstermine nicht einhalten (Skandal #10) oder
zu Gerichtsterminen nicht
Warnung vor schäbigem Verhalten Glauben Sie, ihr bahamesischer Anwalt würde dem Gericht Beweismittel oder Belege in einer Weise vorlegen (Skandal #18), dass der Richter diese auch entsprechend würdigen muss? Sie werden überrascht sein, was ein Anwalt so alles falsch machen kann. Ausländische Investoren versichern glaubhaft, dass man selbst einer eher schlampigen Prostituierten, die auf Paradise Island ihre Dienste anbietet, noch ehrlichere Verhaltensweisen zutrauen kann als einem lokalen Anwalt (Skandal #19). Wundern Sie sich nicht, wenn Sie hören, dass einerseits Gerichtsakten verschwunden sind (Skandal #20) und andererseits Streitfälle bei Gericht gleich zweimal registriert sind (Skandal # 21. Wer hat denn hier gute Gründe für was? Das sind die Bahamas: Eine karibische Axe des Bösen!
Von welchem
Teufel werden denn Anwälte geritten, die den eigenen Mandanten
verklagen, ohne den Nachweis erbringen zu können, zuvor einmal in
ehrlicher Weise mit Mandanten über irgendwelche
Kein Schutz vor unlauteren Anwälten Leider muss man sich auch wirklich unsicher darüber sein, wenn ein neu gewonnener Anwalt empfiehlt, aus wirtschaftlichen Gründen eine überhöhte Anwaltsrechnung zu bezahlen (Skandal #28). Was erlaubt das Rechtssystem der Bahamas, sich vor unlautereren Anwälten zu schützen? Beschreibt man die Situation falsch, wenn man behauptet, dass ein bahamesischer Anwalt durchaus geneigt ist, bewegungslos zuzuschauen, wenn er einen Ausländer im Sumpf des bahamesischen Rechtswesens untergehen sieht (Skandal #29)? Undurchsichtig
soll auch alles bleiben, wenn es darum geht, mögliche Probleme zu lösen.
Schriftlich will ein Anwalt nichts miteilen und den Nachweis, dass er
etwas schriftlich erhalten hat, lässt er grundsätzlich
System von Vetternwirtschaft und Bestechlichkeit
Es ist reichlich bekannt, dass nicht
wenige ausländische Investoren Hilfe bei der Standesvertretung
Der juristische „Kreisverkehr“ Mit anderen
Worten: Die Anwaltskammer bricht ebenso wie die Anwälte die ethischen
Prinzipien, die sie vorgibt einzuhalten. Wenn man die Kammer fragt, wo
sie denn zwischen Ethik und Korruption steht, dann wird man ebenso keine
Antwort erhalten. Sie muss sich aber die Frage stellen lassen, welche
Interessen sie vertritt, wenn sie den geplagten unzufrieden Klägern und
Ausländern lediglich empfiehlt, sich immer Dabei gibt es laute Stimmen, die seit längerem dringend eine Reform des Justizwesens und beispielsweise die Einrichtung der Position eines Ombudsmanns verlangen. Wenn es um die Erarbeitung neuer Strategien zur Verbesserung des Rechtssystems geht, dann ist die Kammer – nach außen gerichtet – ein Gebilde ohne Kopf, Arme oder Füße (Skandal #40) und nach innen gerichtet ist sie nicht einmal in der Lage, von ihren Mitgliedern die notwendigen finanziellen Mittel einzutreiben (Skandal #41). Man braucht sich nur einmal die Internetseite www.bahamas-guardian.de.vu anzusehen, und man wird feststellen, dass die Kammer die gleichen kriminellen Taktiken wie die Anwälte verfolgt. Auch ihr steht der Slogan „wir garantieren, dass wir nichts tun“ gut zu Gesicht (Skandal #42).
Es wird immer wieder kritisiert und
behauptet, dass das Ethik-Komitee der Anwaltskammer überhaupt nicht
besteht (Skandal #43). Andererseits ist allerdings bekannt, dass der
Vorsitz seit Jahren angeblich von einer gewissen
Caryl A E Lashley wahrgenommen
wird. Den Informationen zufolgen werden wenigstens monatlich
Besprechungen abgehalten. Eigenartigerweise fallen diese Treffen immer
dann aus, wenn man sich nach dem nächsten Termin erkundigen will
(Skandal #44). Den Beweis, dass sie
So hat das
Rechtssystem der Bahamas einen zweiten Schutzwall für ihre Anwälte
aufgebaut. Wie schon
zuvor Peter Maynard sagt deshalb auch der neue Kammerpräsident Wayne
Munroe, dass doch die Regeln des
bahamesischen Disziplinarverfahrens nicht
gebrochen und eben auch nicht reformiert werden können (Skandal #47).
Sehr geehrter Herr Wayne Munroe, kann denn
die Möglichkeit, einen Anwalt bei der Kammer anzuzeigen, wirklich ein
praktikabler und Erfolg versprechender Weg sein? Der Beweis wurde
bislang auch nach Jahren sicherlich nicht gebracht (Skandal #48). Viele
offizielle Beschwerden werden erst gar nicht eingereicht, weil man um
die Erfolglosigkeit weiß. Dieser Beweis hingegen lässt sich leicht
erbringen (Skandal #49). Im übrigen werden
Mandanten mangels eines gewissen Rechtsschutzes von ihrem Anwalt einfach
nur „kaltstellt“, wenn sie den Weg zur Kammer wagen (Skandal #50). Sodom
und Gomorrah sind hier doch Tür und Tor
geöffnet (Skandal #52).
Würden Sie sagen,
dass ihre Mitglieder in ihrer geistigen Dimension alle Anforderungen an
Charakter und Sittlichkeit erfüllen (Skandal #53)? Man muss sich allen
Ernstes fragen, warum ein bahamesischer
Anwalt ein Gerichtsverfahren verschleppt, weil der Beklagte angeblich
nicht auffindbar ist. In diesem
Zusammenhang ist erstaunlich, dass der Anwalt des Beklagten bekannt ist,
dass er ein Architekturbüro hat, dass seine erneute Lizenz in der Presse
veröffentlicht wurde und dass er – eigentlich logischerweise – im
Stadtplanungsamt wie ein bunter Hund bekannt ist, weil er dort täglich
ein und aus geht (Skandal #54). Oder wie beurteilen Sie den
Leistungswillen eines Anwaltes, der einen Großhändler nicht findet,
obwohl dieser Geschäfte in Nassau´s
Innenstadt beliefert (Skandal #55)? Und es ist Ihnen natürlich auch
klar, dass ein Mitglied ihrer Kammer den Kapitän eines Charterbootes
nicht finden kann, obwohl der Anlegeplatz bei jedem Reisebüro bekannt
ist (Skandal # 56)?
Herrn Wayne
Munroe, glauben Sie denn nicht, dass Sie in
Kenntnis solcher Probleme einmal ein Exempel statuieren müssen (Skandal
#57), damit endlich der Weg in die richtige Richtung beschritten werden
kann? Warum setzen Sie sich nicht wenigstens für eine öffentliche
Untersuchung ein? Dies sind Sie gegenüber solchen Rechtsanwälten
schuldig, die eventuell noch nach ihrem Berufsethos handeln. Oder macht
es Ihnen nichts aus, dass ein Schweigen Ihrerseits ebenso Schuld
begründet? Zumindest gibt es noch in breiten Bevölkerungsschichten
solche Menschen, die das am internationalen Ruf der Bahamas schützen
möchten, was noch möglich ist (Skandal #58).
Keine Ohren
zu hören – keinen Mund zu sprechen Eine katastrophale Situation auch im Haus des Justizministers. Es gibt grenzenlose Vorwürfe gegen frühere und den heutigen Justizminister: Es dominiert ein arrogantes Verhalten der Mächtigen gegenüber denen, die für kleines Geld arbeiten (Skandal #59), und auch eine Verachtung gegenüber ausländischen Investoren, die Arbeitsplätze schaffen (Skandal #60). Ausländer müssen heute wissen, dass sie auf den Bahamas im Ernstfall wie Dreck behandelt werden. Sehr geehrter Justizminister Alfred Sears, glauben Sie, dass die Gerechtigkeit gegenüber der Bevölkerungsmehrheit und auch ausländischen Investoren einen höheren ethischen Stellenwert hat als die Pflege von Vetternwirtschaft und Cliquenbildung sowie die Förderung von Bestechlichkeit und Sittenverfall (Skandal #61)?
Und welche Hoffnung
darf man bei der Staatsanwalt schöpfen?
Dort stöß man ebenfalls auf taube Ohren
Was für die Entwicklung
der Bahamas zusätzlich skandalös ist, ist die Tatsache, dass Alfred
Sears nicht nur seine juristische Unschuld verloren hat – gleichzeitig
ist er mit seinem Verhalten und als Minister für Schulbildung auch
noch ein negatives Vorbild für die nachfolgenden Generationen der
Bahamas Wie man hört und sieht, ist es auf den Bahamas grundsätzlich ein Fehler, Ausländer zu sein und der weißen Rasse anzugehören. Dabei geht es nicht nur darum, ob reiche weiße Ausländer in Nassau überfallen oder ermordet werden, es sind auch die zahlreichen kleinen Begebenheiten, die man erlebt. Normale Streitigkeiten zwischen einheimischen schwarzen Bahamesen und weißen Ausländern enden oft mit in der Frage: Was wollen sie in unserem Bahamasland (Skandal #65)? Und ist es nicht auch eine Form von Rassismus, wenn eine Bahamesin eine Toilette deshalb nicht benutzen will, weil sie zuvor von einer Weißen aufgesucht worden war?
Der rechtliche Schutz
hört natürlich erst bei den Gerichten auf, es ist für einen Ausländer
aber erschreckend festzustellen, dass Rechtsanwälte ihre Mandanten
selbst dort nicht gewissenhaft vertreten müssen (Skandal #66). Warum
werden Rechtsanwälte nicht dazu verpflichtet, dem Gericht im Vorfeld Das lasche System der Prozessführung erlaubt es den Anwälten, ihren Mandanten jeglichen Schmarren erzählen können, ohne dass der Mandant die Kontrolle und den Beweis der Wahrhaftigkeit hat (Skandal #67). Überhaupt leidet die Qualität der Beziehungen zwischen Anwalt und Mandanten extrem an einem notwendigen Schriftverkehr. Was kann zum Beispiel daran wahr sein, dass ein Anwalt bei Gericht den doppelten materiellen Schaden durchsetzen kann (Skandal #68)? Und was läuft denn wo falsch, wenn ein Mandant zwei Schadengutachten erstellen lässt, der Richter aber in der Urteilsbegründung feststellt, Gutachten würden nicht vorliegen (Skandal #69)?
Warum trägt ein Anwalt keine Verantwortung dafür, wenn dem Gericht notwendige Unterlagen nicht korrekt vorgelegt werden (Skandal #70)? Warum werden Prozesse – werden sie einmal bei Gericht behandelt – nicht auch in einem gewissen Zeitrahmen behandelt (Skandal #71)? Gilt denn nicht auch auf den Bahamas das Motto, werden Prozesse verzögert, dann ist die Rechtsfindung gefährdet (Skandal #72)? Warum erlauben es Richter, dass Anwälte nach Gutdünken Prozesse jahrelang verzögern können statt Fristen zu setzen? Warum lassen es Richter zu, dass einmal gewählte Anwälte einfach aus der Prozessführung aussteigen können, zum Beispiel weil der Mandant bei der Anwaltskammer die Qualität der Prozessführung bemängelt hat (Skandal #73)? Leider ist wohl auch davon auszugehen, dass Anwälte im Umgang mit Richtern sogar Lügen äußern (Skandal #74).
Wenn den Richtern bekannt
ist, dass Anwälte allein durch ihr Verhalten und auch mit Tricks
Gerichtsentscheidungen manipulieren können, dann muss man auch den
Richtern durchaus den Vorwurf machen, dass sie verantwortliche
Mitglieder eines Unrechtssystems sind (Skandal #75). Es würde den
Richtern gut anstehen, eine solide Organisation des Rechtswesens zu
gewährleisten. Als Ausländer muss man sich verwundert zeigen, wenn sein
Anwalt behauptet, ein Registrar würde
zunächst nur die Schadenshöhe feststellen und dem Richter für die
eigentliche Verhandlung lediglich einen Vorschlag unterbreiten; es dann
aber nicht zu der erwarteten richterlichen Sitzung kommt, weil die
Feststellung des Registrars bereits finalen
Charakter hat (Skandal #76). So erreichen Verfahren beim
Supreme Court eigenartiger Weise weniger
Öffentlichkeit als es beim Magistrate Court der Fall ist (Skandal #77).
Nicht selten wird kritisiert, dass ausländische Kläger nicht ausreichend
in die Verfahren mit einbezogen werden (Skandal #78). Wenn keine
Antworten auch auf diese Fragen gegeben werden, dann kann man mit Fug
und Recht behaupten, in der Justiz der Bahamas stinkt es gewaltig! Wenn
es nach Ansicht der Investitionsbehörde das richtige Klima für
Investitionen auf den Bahamas gibt, dann muss man nur fragen, für wen?
Großinvestoren, wie seitens des Südafrikaners Sol
Kerzner als Herrscher über Paradise
Island oder die mögliche neue Großinvestition des Armeniers
Dikron Izmirlian
an der Cable Beach dürfen mit Sicherheit
nicht als Beweise für eine garantierte Rechtssicherheit angesehen
werden. Hier kommt es zu schwierigen individuellen Vertragsverhandlungen
mit der Regierung, bei denen nicht immer nachvollziehbare Ergebnisse
erzielt werden. Selbst zunächst ausgehandelte Vorteile solcher
Engagements bleiben final oft offen, wie Berichte schon gezeigt haben.
Potentiellen
Investoren ist deshalb dringend zu raten, höchste Vorsicht walten zu
lassen. Auch sollte man wissen, dass Berichte, wie man sie etwa in von
der Regierung oder Wirtschaftsgruppen bezahlten Sonderbeilagen in der
Washington Times oder in Anzeigen der Business Week
findet, keinen soliden Wahrheitsgehalt haben. Auf den Bahamas hat man
sich mit einer gefährlichen Doppelstrategie auseinander zu setzen.
Einerseits sind Investitionen mit ausländischem Kapital erwünscht und
erforderlich, andererseits will die Regierung real nicht die
ausländerfreundliche Politik betreiben, die sie in Werbeanzeigen gerne
beschreibt. Vor dem Hintergrund der jüngsten Geschichte hat es vielmehr
sogar den Anschein, dass weiße Bahamesen und
weiße ausländische Investoren durchaus an Akzeptanz innerhalb der
Gesamtbevölkerung verloren haben.
Es wird auf internationaler Ebene
immer wieder gewarnt, dass die Politik der Bahamas keineswegs normalen
rechtsstaatlichen Regeln unterliegt. Zu konkreten Themen des
Rechtsstaates und der Die Regierung versucht zwar, die Bevölkerung und insbesondere die im Reisegewerbe Beschäftigten durch entsprechende Fernsehspots, Zeitungsanzeigen und Schulungsprogramme auf die Wichtigkeit der Einnahmen aus der Touristikindustrie hinzuweisen, diese Aussagen werden aber von der Bevölkerung nur halbherzig wahrgenommen, weil beides zusammen nicht geht: nämlich einerseits eine fremdenfeindliche Politik zu betreiben und andererseits einen Touristen angemessen freundlich zu bedienen.
Damit ist das eigentliche Drama auf
den Bahamas bereits angeschnitten: Es liegt insbesondere darin,
Skandalös ist, dass weder Premier
Minister Perry Christie noch Justizminister Alfred Sears als
notwendige moralische Instanz anzusehen sind. Christie muss sich
fragen lassen, ob er während seines Jurastudiums in England jemals
etwas über Respekt anderen gegenüber gelernt hat. Wie anders ist sein
schäbiges Taktieren gegenüber Ausländern zu erklären, wenn er nach
einem Gespräch vorgibt, zu Ein solches primitive, feige und nicht entschuldbare Verhalten kennt man eigentlich nur von so genannten Schurkenstaaten, die allerdings nicht den Anspruch erheben wollen, ein interessantes Ziel für Touristen und ein respektvoller Gesprächspartner für ausländische Investoren zu sein. In den Foyers der Hotels an der Cable Beach und auf Paradise Island hört man unter Ausländern seltsame Gespräche, wie „Heute – im 21. Jahrhundert – werden die Weißen ausgebeutet und wie Sklaven behandelt“, „Bahamesen zeigen Lust, Ausländer zu betrügen“, „Anwälte behandeln Ausländer wie Dreck“, „Konnte man früher den Piraten nicht trauen, so sind es heute die unfreundlichen Bahamesen“.
Erschreckend und
frustrierend für Ausländer und eigentlich beschämend für einen
Ministerpräsidenten eines Landes muss es sein, wenn von der Regierung
permanente Ignoranz gezeigt wird statt Aufklärungsarbeit zu betreiben.
Und wie kann der Minister für Tourismus von freundlichen
Bahamesen sprechen, wenn der eigene Premier
Minister gegenüber der Bevölkerung demonstriert, wie unehrlich und
respektlos man sich gegenüber Ausländern in Wahrheit verhalten soll.
Ausländer sind es hingegen, die anlässlich einer Kabinettssitzung vor
dem Gebäude des Ministerpräsidenten auf dem Rawson
Square für Gerechtigkeit demonstrieren müssen. Sehr geehrter Herr Perry
Christie, sagen sie doch
Auch geht es um die Frage, ob auf den
Bahamas Weiße und Schwarze in Respekt zusammen leben können.
Es geht dabei
nicht nur um solche Personen, die mit Millionen den Eintritt nach
Layford Cay
erkaufen
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| Links | ||
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www.the-bahamas.de/travel | Inofficial homepage about the Islands of the Bahamas |
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www.karibikislands.ch.vu | Caribbean Islands | Islands of The Bahamas | CTC25 |
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www.bahamasonline.net.tc | Bahamas tip-off for Nassau cruise line passengers |
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www.the-bahamas.de | The-Bahamas.de: Inffozielle Homepage ueber die Bahamas |
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Bahamas: Travel – Investment - Finance |
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www.bahamasguide.net.tc | Bahamas Vacation Guide |
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www.nassau-paradiseisland.net.tc | Homeland for crime, corruption and drug trafficing |
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www.gonassau-paradiseisland.net.tc | Paradise Island Bahamas: Atlantis Hotel - Resort |
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www.bahamas-travel.de.vu | Bahamas | Bad attitudes | High prices | Poor Services |
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www.destination-bahamas.net.tc | Bahamas
in trouble – 15 million Dollar ad campaign |
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www.bia.net.tc | Bahamas
Investment | Advicer for foreigners |
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www.the-bahamas.ch.vu | Warning against Bahamas: an unbearable Paradise |
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www.bahamas-homepage.de.vu | Bahamas:
Warnung an Investoren und Touristen |
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www.noheaven.ch.vu | BFSB on European tour - Investment warning |
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www.bfsb.net.tc | Bahamas
Financial Service | Bulletin for Investors |
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www.bahamas.net.tc | Harald Fuhrmann: Bahamas war against corruption |
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www.injustice.net.tc | Bahamian justice stinks! |
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www.bahamascensored.net.tc | Bahamas - Warning, Avertissement, Warnung |
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www.haraldfuhrmann.eu.tc | Harald
Fuhrmann: Corruption and crime in the Bahamas |
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www.bahamas-guardian.de.vu | Bahamas: Nassau between ethics and corruption |
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www.lawer.bahamas.net.tc | Investors: Bad lawyers are messing up Bahamas |
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www.bahamas-consult.de.vu | Bahamas-Consult: 25 Jahre Hilfe fuer Investoren |
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www.bahamas-international.net.tc | Shame on the Bahamas - Call for United Nations |
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www.badworld.net.tc | Bad world: Boycott the Bahamas |
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www.haraldfuhrmann.int.tc | Harald
Fuhrmann urges Bahamas PM Perry Christie |
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www.mybahamas.net.tc | Friends of The Bahamas / Honesty for public sale |
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www.bahamas-inside.ch.vu | Bahamas | Government | Tax | the bahamas | duties | Travel |
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Bahamas Forum homepage – Bulletin Board |
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