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im Karibischen Meer: |
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Gewöhnlich
drückt jedes Land großen Optimismus für das folgende Jahr aus. Aber
anlässlich der ersten jährlichen Nationalen Tourismuskonferenz, die im
Januar 2004 im Wyndham Nassau Resort und Crystal
Palace Casino stattfand, sagte Bahamas Die
drei Wachstumsmärkte im Karibischen Meer sind die Dominikanische
Republik, Cancun und das Kuba, bestätigte der Premierminister der
Bahamas Christie in seiner Eröffnungsrede des ersten nationalen Forums,
auf dem Probleme und Strategien der Bahamesischen Tourismusindustrie
diskutiert wurden. Kuba dürfte beginnen, sich nach Präsidentenwahlen
in 2004 zu öffenen, und könnte somit bald eine Alternative gerade für
Touisten des amerikanischen Kontinents sein. Es
ist allgemein bekannt, daß karibische Mitbewerber den Bahamas aufgrund
freundlicherer Verhaltensweisen und einem besseren Standart der
Serviceleistungen den Bahamas seit Jahren Marktantiele abringen konnten.
Touristen verlangen einen preisewerteren Urlaub und bevorzugen Ziele
ohne signifikante Kriminalitäts- und Korruptionsraten, die auf den
Bahamas mit weit verbreitetem Drogenhandel und einer hohen Mordrate
einhergehen. Bahamas
Consult stimmt mit Perry Christie keineswegs überein, wenn er erklärt,
daß andere Karikziele deshalb einen günstigen Urlaub anbieten können,
weil dort die Lohnkosten der Hotelbeschäftigten günstiger seien.
Harald Fuhrmann, Geschäftsführer der Bahamas Consult, erinnert daran,
daß Touristen oft enttäuscht sind. Gerade Kreuzfahrtpassagiere würden
in Nassau abends oft an Bord bleiben, weil sie dort mehr Abwechslung
haben als das, was Einheimische in der Lage sind, anzubieten. Sie genießen
die Seereise sowie das Büffet und die Unterhaltung an Bord mehr weil
Nassau´s Innenstadt ab 19 Uhr mehr oder weniger ausgestorben ist. Den
Touristen aus Amerika und Kanada ist immer deutlicher bewußt, daß sie
für Geld nicht erhalten, was sie sich eigentlich vorstellen. Für 3
Sterne Unterkünfte, sind vielfach Preise wie für ein 5 Sterne-Hotel zu
bezahlen. Die Idee, die Bahamas dann nochmals zu besuchen, stellt sich
somit vielfach nicht ein. Wiederholung Sitte nicht erzeugen. Und hohe
Taxiosten - auch noch für alte Fahrzeuge, die vielfach nicht einmal
eine funktionierende Klimaanlage haben – turnen eher ab. Die
lokalen Foren im Internet sind zu einem wichtigen Marketinginstrument
der bahamesischen Reiseindustrie
geworden. Sie zeigen aber auch den Konflikt der Interessen zwischen
potentiellen Touristen auf der einen Seite und dem gesamten
bahamesischen Tourismusmarkt auf der anderen Seite auf. Die Bahamas
Regierung versucht mehr und mehr, dass
solche Foren überwacht und negative Kommentare elliminiert werden. Das
bahamesische Tourismusministerium hat ihr Forum sogar im Sommer 2003
wieder aus ihrer Website herausgenommen, weil deutlich kritische
Bemerkungen zugenommen hatten. Vor
dem Hintergrund, dass es Unstimmigkeiten zwischen den Werbeaussagen, die
in Investitionsbroschüren gemacht werden, und den wirklichen
Anlageschwierigkeiten, die letztlich auftreten können, hat Bahamas
Consult eine Investitionswarnung für solche Interessenten
herausgegeben, die investieren wollen. Man weist darauf hin, daß die
Qualität der Dienste, die von irgendwelchen bahamesischen Behörden,
darunter auch Rechtsanwälte, angeboten werden, nicht immer die Qualität
haben muß, die ein Investor erwartet. Bahamas Consult kritisiert
teilweise auch den allgemeinen Ausbildungsstand, den Leistungswillen und
den unfreundlichen Umgang mit Ausländern. Aufgrund
der Furcht vor ständig steigenden Verbrechenszahlen und der Tatsache,
dass es die grösste Untersuchung nach vermissten Leuten in der
Geschichte der Bahamas gabe, war
2003 ein schrecklichste Jahr. Fünf Schulkinder aus Grand Bahama wurden
monatelang vermisst und konnten nicht aufgfunden werden. Der erste
Junge, Jake Grant, verschwand am 9. Mai von zu Hause. Im gleichen Monat
folgten, Mackinson Colas und dann DeAngelo McKenzie. Das
Land hat das Schlimmste befürchtet. Zwei Monate ist später wurden
zudem Junior Reme und Desmond Rolle vermisst und die Eltern
fragten sich, welches Kind würde das nächste sein. Zu dieser zeit gabe
es zahlreiche Gerüchte über den Verbleib der Jungen. Nach mehreren
Monaten der Suche – auch mit internationaler Hilfe – hatte sich
schließlich der 35jährige
Verkäufer, Cordell Farrington, selbst den Untersuchungsbehörden
gestellt. Er wurde auch beschuldigt, seinen ehemaligen Freund, Jamaal
Robbin, getötet zu haben. Vier juveniles wurden zwei Wochen früher
desVerschwindens von Jake Grant beschuldigt. Bereits
am ersten Tag des Jahres gabe es eine Verbrechenstat. An jenem Tag wurde
der 29jährige Anthony Dean erschossen.. Es war der erste von mehr als
50 Morden in den Bahamas im Jahr 2003 und machte bereits Hoffnungen
zunichte, dass sich die Gewalttaten endlich verringern würden. Anfang
April rückten die nationalen Hilfen für AIDS-Kranke in den Blickpunkt
der Öffentlichkeit, als der ehemalige Präsident der USA, Bill Clinton,
die Bahamas besuchte, Leben zu retten. Der ehemalige Präsident hat in
einem Grußwort die Hoffnung geäußert, dass die bahamesische
Jugend auf den Kampf der Welt gegen dieses Laster hoffen kann.
Clinton hat die Bahamas gedrängt, mitzuhelfen, daß ein Projekt, Bis
zum Ende des Jahrzehnts 100 Millionen AIDS-Kranke zu helfen,
Wirklichkeit wird Am
Ende des Jahres 2003 haben die Gesundheitsbehörden neue Zahlen von
AIDS-Kranken veröffentlicht. Sie besagen, dass die Zahl der
Seuchenbedingten Waisenkinder seit 1998 stark angestiegen sind.
Gesundheit, die Beamte neue Figuren auf HILFEN freigegeben haben, die
gezeigt haben, daß der Anzahl Kinder orphaned durch die Krankheit
bedeutend seit 1998 geklettert ist. Im Juni 2003, hat es eine gestiegene
Zahl von 9,593 HIV Infektionen in den Bahamas gegeben.
Der
bahamesische Auslsenminister Fred Mitchell hat zu dieser Zeit die
Beziehung zwischen Herrn Blankenship und der Regierung der Bahamas nicht
näher angesprochen. Spekulation bezüglich des Rücktritts verstummten
in politischen Kreisen keineswegs. Minister Mitchell hatte es aber
abgelehnt, sich hier einzumischen. Während seiner Zeit als Botschafter
in den Bahamas wurden allerdings strittige Punkte schon kontrovers
ausgetragen. Minister Mitchell hatte ihn sogar beschuldigt, die Würde
der Bahamas zu bedrohen. Der offizielle Rücktritt von Herrn Blankenship
war schließlich am 18. Juli. Eine
weitere Top-Story des Jahres 2003 war dann das Disaster des
„Todesschiffes“. Bei
diesem Schiffsunglück sind in der Nähe von Eluthera/Bahamas 4
Passagiere gestorben und mehr als 20 wurden verletzt. Die 98-Fuß lange
Sea Hauler hatte am 2. August mit angeblich 196 Passagieren und der
siebenköpfigen Mannschaft den 178 Fuß langen Boot United Star
kollidiert. Dieses zweite mit Fahrzeuge und anderer Fracht
beladene Schiff hatte 11 Menschen an Bord. Obwohl die Sea Hauler für
nur 130 Passagiere genehmigt war, gab es allerdings nicht einmal
Rettungswesten oder Rettungsboote eben für Notfälle. Der Kapitän
Allen Russell hatte nicht einmal ordnungsgemäße Papiere über
Passagiere, Mannschaft und Fracht. Dieses
passierte nur eine kurze Zeit nachdem Rev. Dozier John Michel und seine
Ehefrau ihren Sohn und Neffen vom aus Eleuthera kommenden Postboot
abholten und dann mit ihnen rückwärtsfahrend mit dem Auto ins
Hafenbecken fiel. Der Sohn war der einzige Überlebende dieses
schrecklichen Unfalls.. Es muß aber auch gesagt werden, dass dies nicht
das erste Mal war, dass wegen fehlender Sicherheitsstandards ein
Fahrzeug an der Paradise Island Brücke die Landebrücke mit Todesfolgen
herunterstürzte Im
Mai 2003 hat der Premier Minister der Bahamas, Perry Christie, seinen
vielseits erwarteten Haushalt für die periode 2003/2004 dem Parlament
mit dem 2003-2004 vorgelegt: mit einem Defizit
von insgesamt $122 Millionen. Die Staatsschulden sollten damit um 2.2
Prozent auf immerhin 38.7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigen.
Christie kündigte an, im neuen Geschäftsjahr ein Programm mit der Maßnahme
aufzulegen, das Defizit innerhalb eines vernünftigen Zeitraumes allmählich
abzubauen. Es wurde auch betont, daß die Regierung vorhat, mehr als $1
Milliarde an Einkünften einzutreiben. 60
Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – der ungefähr $3 Billionen
(Drogenhandel micht mit
eingeschlossen) – kommen vom Tourismus. Die Bahamas profitieren
besonders von ihrem Standort –
er erstreckt sich 50 Meilen
von den Südküste Floridas und reicht im Süden an Kuba, Haiti und die
Dominikanische Republik. Vor dem Hintergrund der Unstimmigkeit auch
zwischen Werbeaussagen in Reiseprospekten und den wirklichen Gefahren am
Reiseziel, hat das US State Department nicht nur einmal eine
Reisewarnung herausgegeben. Die Botschaft
der USA in Nassau erklärt, daß Kriminaltät und Drogenhandel eine
solche Höhe erreicht hat, daß es notwendig ist, besonders jüngere
Touristen über die schlechten Bedingungen in dem Inselstaat zu
informieren. |
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