[ News 2003 ]

[ Home ]  [ Feedback ]

[ Map of the Bahamas ]
[ Bahamas Links ]

Urlaub im Karibischen Meer:

[ Travel Warning ]

Die Bahamas könnten ein 

[ Investment Warning ]

bedeutungsloses Reiseziel werden

[ Bahamas in Brief ]
[ About the Bahamas ]

Gewöhnlich drückt jedes Land großen Optimismus für das folgende Jahr aus. Aber anlässlich der ersten jährlichen Nationalen Tourismuskonferenz, die im Januar 2004 im Wyndham Nassau Resort und Crystal Palace Casino stattfand, sagte Bahamas Ministerpräsident Perry Christie, daß die Bahamas ihren Touristen mehr Wert für ihr Geld anbieten muß, um den weiteren Verlust von Marktanteilen gegenüber Mitbewerbern zu verhindern.

Die drei Wachstumsmärkte im Karibischen Meer sind die Dominikanische Republik, Cancun und das Kuba, bestätigte der Premierminister der Bahamas Christie in seiner Eröffnungsrede des ersten nationalen Forums, auf dem Probleme und Strategien der Bahamesischen Tourismusindustrie diskutiert wurden. Kuba dürfte beginnen, sich nach  Präsidentenwahlen in 2004 zu öffenen, und könnte somit bald eine Alternative gerade für Touisten des amerikanischen Kontinents sein.

Es ist allgemein bekannt, daß karibische Mitbewerber den Bahamas aufgrund freundlicherer Verhaltensweisen und einem besseren Standart der Serviceleistungen den Bahamas seit Jahren Marktantiele abringen konnten. Touristen verlangen einen preisewerteren Urlaub und bevorzugen Ziele ohne signifikante Kriminalitäts- und Korruptionsraten, die auf den Bahamas mit weit verbreitetem Drogenhandel und einer hohen Mordrate einhergehen.

Bahamas Consult stimmt mit Perry Christie keineswegs überein, wenn er erklärt, daß andere Karikziele deshalb einen günstigen Urlaub anbieten können, weil dort die Lohnkosten der Hotelbeschäftigten günstiger seien. Harald Fuhrmann, Geschäftsführer der Bahamas Consult, erinnert daran, daß Touristen oft enttäuscht sind. Gerade Kreuzfahrtpassagiere würden in Nassau abends oft an Bord bleiben, weil sie dort mehr Abwechslung haben als das, was Einheimische in der Lage sind, anzubieten. Sie genießen die Seereise sowie das Büffet und die Unterhaltung an Bord mehr weil Nassau´s Innenstadt ab 19 Uhr mehr oder weniger ausgestorben ist.

Den Touristen aus Amerika und Kanada ist immer deutlicher bewußt, daß sie für Geld nicht erhalten, was sie sich eigentlich vorstellen. Für 3 Sterne Unterkünfte, sind vielfach Preise wie für ein 5 Sterne-Hotel zu bezahlen. Die Idee, die Bahamas dann nochmals zu besuchen, stellt sich somit vielfach nicht ein. Wiederholung Sitte nicht erzeugen. Und hohe Taxiosten - auch noch für alte Fahrzeuge, die vielfach nicht einmal eine funktionierende Klimaanlage haben – turnen eher ab.

Die lokalen Foren im Internet sind zu einem wichtigen Marketinginstrument der bahamesischen  Reiseindustrie geworden. Sie zeigen aber auch den Konflikt der Interessen zwischen potentiellen Touristen auf der einen Seite und dem gesamten bahamesischen Tourismusmarkt auf der anderen Seite auf. Die Bahamas Regierung versucht mehr und mehr,  dass solche Foren überwacht und negative Kommentare elliminiert werden. Das bahamesische Tourismusministerium hat ihr Forum sogar im Sommer 2003  wieder aus ihrer Website herausgenommen, weil deutlich kritische Bemerkungen zugenommen hatten.

Vor dem Hintergrund, dass es Unstimmigkeiten zwischen den Werbeaussagen, die in Investitionsbroschüren gemacht werden, und den wirklichen Anlageschwierigkeiten, die letztlich auftreten können, hat Bahamas Consult eine Investitionswarnung für solche Interessenten herausgegeben, die investieren wollen. Man weist darauf hin, daß die Qualität der Dienste, die von irgendwelchen bahamesischen Behörden, darunter auch Rechtsanwälte, angeboten werden, nicht immer die Qualität haben muß, die ein Investor erwartet. Bahamas Consult kritisiert teilweise auch den allgemeinen Ausbildungsstand, den Leistungswillen und den unfreundlichen Umgang mit Ausländern.

Aufgrund der Furcht vor ständig steigenden Verbrechenszahlen und der Tatsache, dass es die grösste Untersuchung nach vermissten Leuten in der Geschichte der Bahamas gabe,  war 2003 ein schrecklichste Jahr. Fünf Schulkinder aus Grand Bahama wurden monatelang vermisst und konnten nicht aufgfunden werden. Der erste Junge, Jake Grant, verschwand am 9. Mai von zu Hause. Im gleichen Monat folgten, Mackinson Colas und dann DeAngelo McKenzie.

Das Land hat das Schlimmste befürchtet. Zwei Monate ist später wurden zudem Junior Reme und Desmond Rolle vermisst und die  Eltern fragten sich, welches Kind würde das nächste sein. Zu dieser zeit gabe es zahlreiche Gerüchte über den Verbleib der Jungen. Nach mehreren Monaten der Suche – auch mit internationaler Hilfe – hatte sich schließlich der  35jährige Verkäufer, Cordell Farrington, selbst den Untersuchungsbehörden gestellt. Er wurde auch beschuldigt, seinen ehemaligen Freund, Jamaal Robbin, getötet zu haben. Vier juveniles wurden zwei Wochen früher desVerschwindens von Jake Grant beschuldigt.

Bereits am ersten Tag des Jahres gabe es eine Verbrechenstat. An jenem Tag wurde der 29jährige Anthony Dean erschossen.. Es war der erste von mehr als 50 Morden in den Bahamas im Jahr 2003 und machte bereits Hoffnungen zunichte, dass sich die Gewalttaten endlich verringern würden.

Anfang April rückten die nationalen Hilfen für AIDS-Kranke in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als der ehemalige Präsident der USA, Bill Clinton, die Bahamas besuchte, Leben zu retten. Der ehemalige Präsident hat in einem Grußwort die Hoffnung geäußert, dass die bahamesische  Jugend auf den Kampf der Welt gegen dieses Laster hoffen kann. Clinton hat die Bahamas gedrängt, mitzuhelfen, daß ein Projekt, Bis zum Ende des Jahrzehnts 100 Millionen AIDS-Kranke zu helfen, Wirklichkeit wird

Am Ende des Jahres 2003 haben die Gesundheitsbehörden neue Zahlen von AIDS-Kranken veröffentlicht. Sie besagen, dass die Zahl der Seuchenbedingten Waisenkinder seit 1998 stark angestiegen sind. Gesundheit, die Beamte neue Figuren auf HILFEN freigegeben haben, die gezeigt haben, daß der Anzahl Kinder orphaned durch die Krankheit bedeutend seit 1998 geklettert ist. Im Juni 2003, hat es eine gestiegene Zahl von 9,593 HIV Infektionen in den Bahamas gegeben.

Am 5. Juni 2003 hat der ehemalige US Botschafter J. Richard Blankenship seinen Rücktritt mit der Aussage angekündigt, daß er sich auf den privaten Sektor und seine Geschäftsinteressen in Florida zurüchzieht.. Er erklärte auch, die aktuellen bilatenale Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den Bahamas stünden auf einem festen Boden.

Der bahamesische Auslsenminister Fred Mitchell hat zu dieser Zeit die Beziehung zwischen Herrn Blankenship und der Regierung der Bahamas nicht näher angesprochen. Spekulation bezüglich des Rücktritts verstummten in politischen Kreisen keineswegs. Minister Mitchell hatte es aber abgelehnt, sich hier einzumischen. Während seiner Zeit als Botschafter in den Bahamas wurden allerdings strittige Punkte schon kontrovers ausgetragen. Minister Mitchell hatte ihn sogar beschuldigt, die Würde der Bahamas zu bedrohen. Der offizielle Rücktritt von Herrn Blankenship war schließlich am 18. Juli.

Eine weitere Top-Story des Jahres 2003 war dann das Disaster des „Todesschiffes“.  Bei diesem Schiffsunglück sind in der Nähe von Eluthera/Bahamas 4 Passagiere gestorben und mehr als 20 wurden verletzt. Die 98-Fuß lange Sea Hauler hatte am 2. August mit angeblich 196 Passagieren und der siebenköpfigen Mannschaft den 178 Fuß langen Boot United Star  kollidiert. Dieses zweite mit Fahrzeuge und anderer Fracht beladene Schiff hatte 11 Menschen an Bord. Obwohl die Sea Hauler für nur 130 Passagiere genehmigt war, gab es allerdings nicht einmal Rettungswesten oder Rettungsboote eben für Notfälle. Der Kapitän Allen Russell hatte nicht einmal ordnungsgemäße Papiere über Passagiere, Mannschaft und Fracht.

Dieses passierte nur eine kurze Zeit nachdem Rev. Dozier John Michel und seine Ehefrau ihren Sohn und Neffen vom aus Eleuthera kommenden Postboot abholten und dann mit ihnen rückwärtsfahrend mit dem Auto ins Hafenbecken fiel. Der Sohn war der einzige Überlebende dieses schrecklichen Unfalls.. Es muß aber auch gesagt werden, dass dies nicht das erste Mal war, dass wegen fehlender Sicherheitsstandards ein Fahrzeug an der Paradise Island Brücke die Landebrücke mit Todesfolgen herunterstürzte

Im Mai 2003 hat der Premier Minister der Bahamas, Perry Christie, seinen vielseits erwarteten Haushalt für die periode 2003/2004 dem Parlament mit dem 2003-2004 vorgelegt: mit einem  Defizit von insgesamt $122 Millionen. Die Staatsschulden sollten damit um 2.2 Prozent auf immerhin 38.7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigen. Christie kündigte an, im neuen Geschäftsjahr ein Programm mit der Maßnahme aufzulegen, das Defizit innerhalb eines vernünftigen Zeitraumes allmählich abzubauen. Es wurde auch betont, daß die Regierung vorhat, mehr als $1 Milliarde an Einkünften einzutreiben.

60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – der ungefähr $3 Billionen (Drogenhandel micht  mit eingeschlossen) – kommen vom Tourismus. Die Bahamas profitieren besonders von ihrem Standort   er erstreckt sich 50 Meilen von den Südküste Floridas und reicht im Süden an Kuba, Haiti und die Dominikanische Republik. Vor dem Hintergrund der Unstimmigkeit auch zwischen Werbeaussagen in Reiseprospekten und den wirklichen Gefahren am Reiseziel, hat das US State Department nicht nur einmal eine Reisewarnung herausgegeben. Die  Botschaft der USA in Nassau erklärt, daß Kriminaltät und Drogenhandel eine solche Höhe erreicht hat, daß es notwendig ist, besonders jüngere Touristen über die schlechten Bedingungen in dem Inselstaat zu informieren.

About the Bahamas - General information on The Commonwealth of The Bahamas

Contact Information:
General Information: consult@the-bahamas.de

[News 2003]  [Map of the Bahamas]  [Bahamas Links]  [Travel warning]  [Investment warning]  [Bahamas in Brief]  [About the Bahamas]

Send mail to consult@the-bahamas.de with questions or comments about this website. Copyright © Bahamas Consult