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Bessere Information über Fernziele gefordert Kritik am Bahamas-Stand
auf der Internationale Tourismusbörse Allgemein zu mehr
Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit in den Marketingslogans touristischer
Fernziele fordert Harald Fuhrmann von Bahamas Consult auf der diesjährigen
Internationalen Touristikbörse in Berlin auf, die noch bis zum 20. März
andauert. Insbesondere wird kritisiert, daß in den ausgelegten
Werbebroschüren vielfach „Traumstrände“, „ganzjährige
Badefreuden“, „freundliche Einheimische“ usw. beschrieben werden,
während sich die Situation für den Angereisten in Wahrheit aber oft
ganz anders darstellt. Fuhrmann beschwert sich darüber, daß in vielen
ausländischen Fremdenverkehrsämtern dem seriös Interessierten nicht
einmal die Möglichkeit geboten wird, aktuelle Tageszeitungen des
Urlaubslandes einzusehen. Die extreme Diskrepanz zwischen Werbeaussagen
und objektiver Berichterstattung macht er
– wie es heißt – am Beispiel
seines „authentischen
Bahamas-T-shirts“ deutlich. Sein „beispielhaftes“ T-shirt wird unter www.bahamas-travel.de.vu angeboten. Und dort wird anhand von Zeitungsberichten in Schlagzeilen über unzufriedene Touristen, verprügelte und unfair behandelte Ausländer, hohe Kriminalität oder verbreitete Korruption sowie über frustrierte Einheimische und umfangreichen Drogenhandel berichtet. Fuhrmann gibt zu bedenken, ob „Steueroasen“, die ihren Haushalt über extreme Zölle finanzieren müssen, überhaupt attraktive Urlaubsziele sein können? Dort seien für Europäer die Lebenshaltungskosten meistens so hoch, daß man zum adäquaten Preis „nur Lebensmittel mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum“ erstehen könne. Fuhrmann nennt mehrere Beispiele deutlich einseitiger Aussagen der Fremdenverkehrsämter. Bezogen auf die Bahamas soll der Hinweis auf Steuerfreiheit möglicherweise auf einen preiswerten Urlaub hinweisen. Richtig ist aber, daß man selbst im günstigsten Geschäft rund 2.50 Euro für eine umgerechnet 0,5 ltr. Dose Bier, 4,50 € für 250 Gramm Knäckebrot oder etwa 7,50 € für 230 Gramm Camembert auf die Ladentheke blättern muß. Und wenn die Zufriedenheit über weiter erhöhte Zimmerpreise im letzten Dezember geäußert wird, dann ist damit keineswegs die Zufriedenheit der Urlauber beschrieben, wenn diese wegen kühler Wintertage auf erhoffte Strandfreuden verzichten und nach Regenbekleidung suchen mußten.
Bahamas: Kein
Ganzjahresurlaubsgebiet Überhaupt kann die
Aussage, daß die Bahamas ein Ganzjahresurlaubsgebiet seien, keineswegs
uneingeschränkt bejaht werden. In den letzten Jahren waren die Monate
Dezember bis März selbst für Europäer vielfach zu kühl und
regnerisch. In der Hurricanezeit von Juni bis November läßt sich ein
langfristig geplanter Urlaub auch nicht empfehlen, da das Risiko zu hoch
ist, wegen umgeknickter Strommaste und nicht funktionierender
Infrastrukturen ständig im Hotel verweilen zu müssen oder wegen
heftiger Zerstörungen und Überschwemmungen nicht vorzeitig zurückfliegen
zu können. So sind als wohl beste Reisezeit nur die Monate April und
Mai zu empfehlen. Auch wenn die Bahamesen
den Regen als „liquid sunshine“ bezeichnen, so bleibt beim Touristen
vor dem Hintergrund hoher Hotelpreise, nicht erfüllter Urlaubsträume
und mangelnder Ausflugsmöglichkeiten doch eine Frustration zurück.
Aber selbst bei gutem Wetter ist das Sightseeingangebot für
Langzeiturlauber begrenzt. Bahamas Consult warnt vor Inselerkundigungen
per Fahrrad oder Motorroller. So mancher Urlauber sei durch den
ungewohnten Linksverkehr, aber auch durch zahlreiche Straßenlöcher,
unbefestigte Fahrbahnränder und streunende Hunde schon zu Schaden
gekommen. Nicht beachtet werden vielfach die Gefahren in der Dunkelheit. Nassau´s Altstadt zeigt sich dann so wie so als Geisterstadt. Insbesondere weiße Einheimische ziehen es vor, dann nur noch in Begleitung und mit verriegelten Autotüren zu fahren. Zu Hause sollen dann Eisengitter an den Fenstern, Sicherheitstüren und Alarmanlagen (als lebende Alarmanlage dienen Hunde jeglichen Kalibers) für den erforderlichen Schutz sorgen. Freistehende Häuser werden von den Eigentümern oft allseitig durch Lampen in Straßenlaternenqualität erhellt. Könnte der aus notwendigen Sicherheitsgründen heraus erforderliche zusätzliche Stromverbrauch (tagsüber sollen zudem ständig laufende Radio- oder TV-Geräte Einbrüche vermeiden) reduziert werden, ließe sich so mancher häufig auftretender Stromausfall verhindern.
It's NOT better in the
Bahamas Zugegebenermaßen sind
die Qualität des feinen Sandes und das türkisfarbene Wasser (im
Vergleich zum miserablen Trinkwasser) das Beste was die Bahamas zu
bieten haben. Aber auch hier ist eine zusätzliche Betrachtung
erforderlich. Auch hier kann es nicht uneingeschränkt heißen: „It´s
better in the Bahamas“. Während auf manchen Inselgebieten Mosquitos
den Urlaub verderben können, sind es anderswo Hornissen oder
Sandfliegen, die so manche Infektion hervorrufen. Und die Bekämpfung
des Ameisen- und Termitenproblems sollte ebenfalls eine nationale
Aufgabe sein. Es ist nicht ungewöhlich, ausgiebig und mehrfach Grundstücke,
Hausfundamente und Wände mit verschiedenen Schädlingsbekämpfungsmitteln
zu behandeln. Insektensprays gibt’s als Produkte des täglichen
Bedarfs überall ausreichend zu kaufen. |
Objektivere Berichterstattung vom Bahamas Tourist Office gefordert |
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Request for better information about
far-away holiday destinations
Criticising the Bahamas-stand on the world biggest Tourist Fair |
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On the this year International Tourist Fair in
Berlin/Germany, which is still lasting untill March
20, 2002, Harald Fuhrmann of Bahamas Consult
requests more honest and true marketing
slogans refering to touristic far-away
centres. He especially criticises that in
almost all handed out advertising broschures "dreamlike
beaches", "bathing throughout the year"
and "friendly people" are descibed but having
arrived, the tourist is often facing a completely
different situation. Mr. Fuhrmann is complaining
about that in many foreign tourist offices
the interested people are not even given the
opportunity to see the latest newspaper of
the holiday country. According to him, the extreme
discrepancy between the advertising descriptions
and an objective information is showing in his
"authentic Bahamas T-shirt".
His exemplary T-shirt is offered by www.bahamas-travel.de.vu
. In this section newspaper clips read about
dissatisfied tourists, beaten-up and
unfairly treated foreigners, high criminality
and wide-spead corruption as well as frustrated
residents and extensive drug-dealing. Mr.
Fuhrmann wonders about whether so-called tax
paradises that finance their budget by extremely
high duties can really be attractice holiday
resorts. In these places the living expenses for
Europeans are mostly so high that they just can
buy food beyond the imperishability period at
the adequate price. As an example Mr. Fuhrmann gives
some biased statements made by the tourist offices.
Referring to the Bahamas the tax free status shall
probably be a hint on a price-favourable vacation.
The truth, however, is that even in the cheapest
store one has to pay about $ 2.30 ($
0.45 in Germany) for a 0,5 l can of beer and $ 4.00 ($
0,90 in Germany) for a 250 g package of crispbread
or about $ 6.75 ($ 1.50 in Germany) for 230
g camembert. And if we read about the contentedness
about further increased prices for holiday
accommodation in the last winter, they
certainly do not mean the contentedness
of the tourists when they had to dispense with
bathing and had to look for raining suits because
of the cool winter weather.
Keeping this in mind the tourist really has to ask
himself why the tourist offices in the Bahamas
still cling to their slogan "It´s
better in the Bahamas", especially as a
recent published study (National Tourism
Quality Assurance Survey) read about
dissatisfied tourists who did not want to go to the
Bahamas again, bad service and too high prices.
Moreover, the Bahamas are a fertile ground for
criminality, injustice, corruption and drug-dealing
which should be commented by the BTO,
Bahamas Tourist Office, Frankfurt. The entrusted
marketing company made at least an attempt to
explain the marketing slogan. An indefinite substantive
"it" can mean anything. For one it is the
weather, for somebody else it is the sea and for
the others it is the vital consciousness. The slogan
does not read "everything" is better and it
does not read "it´s better ... than". Soon Bahamas
Consult will make further statemants on the
slogan "It´s NOT better in the Bahamas" on
the homepage www.bahamas-travel.de.vu
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